10x Schleier-Prachtbarbe - Puntius conchonius
10x Schleier-Prachtbarbe - Puntius conchonius
   
  • kein unkontrollierte Vermehrung
  • interessantes Sozialverhalten
  • anfängertauglich
  • kann im Teich übersommern

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Auch die Schleier-Prachtbarbe, Puntius conchonius, zählt zu den robusten Barben-Arten, die sie... mehr
10x Schleier-Prachtbarbe - Puntius conchonius
" Mit ihren majestätischen Schleierflossen wirken Schleier-Prachtbarben geradezu edel im Aquarium und zählen zu den Fischen, an denen man sich gar nicht satt sehen kann. Ihre Einfachheit macht sie gerade für Neueinsteiger sehr interessant, da sie durchaus den ein oder anderen Fehler verzeiht. Auch wenn sie sich gelegentlich wie ein Rudel Wölfe aufführen, so demonstrieren gerade Schleier-Prachtbarben exzellent, dass auch Fische soziale, interagierende Tiere mit einer klaren Rangordnungsstruktur sind. " - Garnelio
Merkmale
mit Garnelen?: Vergesellschaftung nicht möglich
mit Schnecken/Muscheln?: Ja
mit Zwergkrebsen?: bedingt* (siehe Beschreibung)
Aquariengröße: 100 l (ca. 80cm)
Optische Wirkung: Besonders farbenfroh
Beckenregion: Mitte
Schwierigkeitsgrad: 1 - Einfach
Bepflanzung möglich?: bedingt* (siehe Beschreibung)
Temperatur: 20-25 °C
Endgröße: 4-8 cm
Ernährungsweise: omnivor - Allesfresser
Fischgruppe: Barben
Wasserwerte: weich bis hart
Herkunft: Asien
Zucht: mittel
Beschreibung

Auch die Schleier-Prachtbarbe, Puntius conchonius, zählt zu den robusten Barben-Arten, die sie gerade für Neueinsteiger interessant macht, da diese Fische durchaus den ein oder anderen Fehler verzeihen. Ursprünglich stammen die Fische aus (schnell) fließenden Flüssen und stehenden Gewässern wie Tümpeln und Weihern in Indien, Nepal, Bangladesch, aber auch Sri Lanka und Myanmar.

Schleier-Prachtbarben besitzen den für Barben typischen leicht hochrückigen Körper mit grausilberner Grundfärbung, die im Rückenbereich dunkler ist und ins Grüne übergehen kann und über eine helle Flanken- und Bauchseite verfügt. Oberhalb der Afterflosse befindet sich auf dem Schwanzstiel ein schwarzer Fleck. Die lang ausgezogenen Flossen sind transparent, teilweise weist die Rückenflosse einen schwarzen Saum auf, die Bauchflosse kann rötlich sein. Mit einer Endgröße von bis zu 10 cm benötigen die Tiere ein eher größeres Aquarium. Da die Barben eher niedrigere Temperaturen bevorzugen, können sie von Mai bis Oktober im Gartenteich übersommern. Schleier-Prachtbarben sind Schwarmfische, die mindestens mit 10 Tieren derselben Art zusammen gehalten werden sollten. Sie pflegen ein ausgesprochenes Sozialverhalten mit Rangordnung, die laufend neu geklärt wird und deren teilweise rüdes Verhalten innerartlich verteilt wird. Da sie unter anderem deswegen zum Zupfen neigen, sollten sie nicht mit anderen langflossigen Fischen vergesellschaftet werden.

Schleier-Prachtbarben lassen sich äußerlich am besten nach Erreichen der Geschlechtsreife und voll ausgewachsen unterscheiden. So bilden die Männchen eine teils silberrot-schimmernde prächtige (daher ihr Name) Grundfärbung aus, die sich zum Teil bis in die Flossenspitzen erstreckt. Außerdem bleiben sie im Gegensatz zu den Weibchen schlanker, die wiederum kräftiger und runder, aber auch farbloser erscheinen.

Die Zucht von Schleier-Prachtbarben soll im Gesellschaftsaquarium möglich sein. Um die eigene Nachzucht allerdings wirklich produktiv zu gestalten, sollte mit einem Ablaichbecken und Aufzuchtaquarium gearbeitet werden. Um die Tiere in Laichstimmung zu bringen, sollten zwei Wasserwechsel ausgelassen werden, die Tiere ohne Sichtkontakt separiert und kräftig mit kleinem Lebendfutter bei niedrigen Temperaturen zwischen 18-20° C gefüttert werden. In dieser Zeit bereitet man das Ablaichbecken, das mindestens 20 Liter umfassen sollte, sorgsam vor, in dem jedoch kurz vor dem Umsetzen des Zuchtpaares ein Teilwasserwechsel durchgeführt wird. Das Ablaichbecken benötigt nicht zwingend einen Bodengrund, da Barben aber dazu neigen, ihren Laich zu fressen, empfiehlt sich das Einbringen eines Laichrostes, das knapp über dem Boden angebracht und mit feinen Pflanzen oder Java Moos, alternativ auch anderem Laichsubstrat, bestückt wird. Obwohl die Fische grundsätzlich sehr tolerant den Wasserwerten gegenüber sind, lohnt sich das Ansäuern des Zuchtwassers auf jeden Fall. Bewährt hat sich ein pH-Wert von 6,3-6,9 und eine niedrige Gesamthärte bis maximal 7° dGH bei einer Temperatur um ca. 25-27° C. Wie die meisten Fische laichen die zusammen geführten Tiere bereits in den frühen folgenden Morgenstunden ab. Das Männchen, einmal in Paarungslaune, treibt das Weibchen sehr stark, dabei werden anfangs 300 Eier und mehr abgelegt. Die Tiere können über Tage hinweg laichen, allerdings verringert sich die tägliche Ei-Anzahl zusehends. Sobald das Paar wieder zurückgesetzt wurde, dauert es ungefähr 30-36 Stunden, bis die ersten Jungfische schlüpfen und weitere 36-48 Stunden reglos an Pflanzen und Scheiben verharren. Die Larven sind winzig und bedürfen großer Aufmerksamkeit des Pflegers und eine gute Wasserhygiene. Sie sollten täglich mehrmals gefüttert werden und benötigen große Frischwasserwechsel, bei denen auch der Bodengrund gründlich gereinigt wird. Zur Aufzucht eignen sich anfangs Infusorien und Pantoffeltierchen, danach lebende, sehr frische Artemia-Nauplien, Mikrowürmchen und Aufzuchtfutter in Staubform.

Schleier-Prachtbarben sind anspruchslose Fische, die sich schnell assimilieren und für die Wasserwerte kaum eine Rolle spielen, sofern das Aquarium ordentlich gepflegt wird, Wasserwechsel eingeschlossen. Da sie die Stärke ihrer Gruppe benötigt und auch fordert, sollte sie mindestens in Gruppen ab 10 Tieren, besser mehr, gehalten werden. Das Aquarium sollte daher und auch aufgrund ihrer Größe mindestens 100 Liter umfassen.

Als Bodengrund eignet sich feines Substrat wie Sand, zudem sollten Wurzel und Steine sowie teilweise ein dichter Stängelpflanzendschungel genug Rückzugsmöglichkeiten und Sichtschutz bieten, da auch Schleier-Prachtbarben permanent ihre Rangordnung klären und rangniedrigere Tiere daher Unterschlüpfe benötigen. Da die Fische den ganzen Tag aktiv durchs Aquarium wirbeln, benötigen sie ebenfalls freien Schwimmraum. Sie können mit anderen Barben vergesellschaftet werden, von einer Hybridisierung im Gesellschaftsaquarium ist eher nicht auszugehen, da Barben für gewöhnlich penible Nesträuber sind. Obwohl sie ansonsten verträglich sind, von gelegentlichen Raufereien einmal abgesehen, sollten sie nicht mit langflossigen Fischen wie Fadenfischen, Guppies, Skalaren, Schleierschwanzvarianten oder Kampffischen vergesellschaftet werden.

Als ausgesprochene Lebendfutter-Gourmets wäre auch von einer Vergesellschaftung mit Wirbellosen eher abzuraten, Zwergflusskrebse könnten zum Flossenzupfen verleitet werden. Auch Schleier-Prachtbarben haben ihre Launen. Vor allem, wenn sie ihr arttypisches Verhalten nicht ausleben können. Diese Unzufriedenheit äußert sich vor allem in gesteigertem Aggressionsverhalten und dem Zupfen an Pflanzen und Flossen. Wer aber von vorne herein auf seine Barben achtet, wird es dazu gar nicht erst kommen lassen, zumindest aber die Umgebungsparameter fischverträglich einrichten.

Schleier-Prachtbarben lassen sich sowohl mit kleinem Lebendfutter als auch Frostfutter wie Cyclops, Hüpferlingen und Wasserflöhen verwöhnen, fressen aber auch Trockenfuttersorten wie Granulate und Flocken oder Tabletten.

Steckbrief
Wissenschaftlicher Name:Puntius conchonius
Deutscher Name:Schleier-Prachtbarbe, Rote Barbe
Schwierigkeitsgrad:für Anfänger
Herkunft/Verbreitung:Indien, Nepal, Bangladesch, Pakistan, Sri Lanka, Myanmar
Färbung:leicht hochrückig grausilberne oder silberrote Grundfarbe mit Fleck auf Schwanzstiel, Rücken teils grün gefärbt, lang ausgezogene Flossen
Alterserwartung: 4-6 Jahre
Wasserparameter:GH 6-30, KH 6-15, pH 6-10, Temperatur 18-25° C
Beckengröße:ab 100 l
Futter: Allesfresser
Zucht: mittel
Verhalten: territorial und aggressiv gegenüber Artgenossen
Gruppengröße: mindestens 10 Tiere
Weiterführende Informationen:
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