Bodenfilter für Garnelenaquarien

Bodenfilter - Gitterplatten welche unter dem Bodengrund eingesetzt werden - sind inzwischen weit verbreitet. Besonders in Garnelenaquarien werden sie sehr gerne eingesetzt, sind aber auch für alle anderen Aquarienarten geeignet mit Ausnahme solcher, die stark grabenden Bewohner beherbergen.

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Bodenfilter für Garnelenaquarien

Bodenfilter - Gitterplatten welche unter dem Bodengrund eingesetzt werden - sind inzwischen weit verbreitet. Besonders in Garnelenaquarien werden sie sehr gerne eingesetzt, sind aber auch für alle anderen Aquarienarten geeignet mit Ausnahme solcher, die stark grabenden Bewohner beherbergen.

Bodenfilter STF32
Bodenfilter STF32
Bodenfilter STF32 Variables Steck-Modusystem aus Gitterplatten a 14 x 6,5 incl. Ausströmerstein. 32 Bodenplatten mit einem...
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22,90 €*
Bodenfilter STF20
Bodenfilter STF20
Bodenfilter STF20 Variables Steckmodul-System aus Gitterplatten a 14x6,5 cm incl. Luftschlauch und Ausströmerstein
Inhalt 1 Stück
17,90 €*
Bodenfilter STF16
Bodenfilter STF16
Bodenfilter STF16 Variables Steck-Modusystem aus Gitterplatten a 14 x 6,5 incl. Ausströmerstein , 16 Bodenplatten mit...
Inhalt 1 Stück
15,90 €*

Installation und Funktion von Bodenfiltern

Die Gitterplatten werden über die gesamte Bodenscheibe des Aquariums aneinander gesteckt verteilt. An einer beliebigen Stelle - meist eine der beiden hinteren Ecken oder bei größeren Aquarien in beiden Ecken - sind die mitgelieferten Steigrohre mit dem Bodenfilter zu verbinden. Das oder die Steigrohr(e) wird / werden anschließend mit einer Durchlüfterpumpe verbunden, welche außerhalb vom Aquarium aufgestellt wird. Alternativ kann man auch den Auslauf des Steigrohrs abnehmen und eine Strömungs- bzw. Universalpumpe anstecken oder mit einem Außenfilter verbinden. Als Filtermedium dient gröberer Kies oder Soil (aktiver Bodengrund) welcher direkt auf die Bodenplatten etwa 3-6 cm hoch eingefüllt wird. Der Bodengrund darf dabei nicht durch die Schlitze der Gitter rieseln - ein paar wenige Körner machen jedoch nichts aus!

Ist das Aquarium soweit eingerichtet und befüllt, wird der Bodenfilter in Betrieb genommen. Das Wasser wird durch den Bodengrund über die Filterplatten angesaugt und am Auslauf wieder zurückbefördert. Dabei wirkt der Bodengrund als riesige biologische Filtermasse. Ausscheidungen, Futterreste und Mulm allgemein gelangt in den Bodengrund und wird weiterhin durch Bakterien und Kleinstlebewesen abgebaut.

Vor- und Nachteile

Bodenfilter haben sehr entscheidende Vorteile, aber leider auch Nachteile. Die Vorteile sind ganz klar. Im sichtbaren Bereich des Aquariums befinden sich kaum störende Gerätschaften, denn die Steigrohre fallen optisch kaum auf. Weiterhin ist die bereits erwähnte biologische Tätigkeit sehr groß und Faulstellen durch übriggebliebene, gammelnde Futterreste werden vermieden. Die Anschaffungs- und Betriebskosten halten sich in Grenzen und sie sind auch sehr umweltfreundlich, da kein Müll durch alte, kaputte Filtermedien entsteht. Nachteile dagegen wären, daß ein Bodenfilter nur bedingt für stark wurzelnde Pflanzen geeignet und feiner Sand nicht zu empfehlen ist. Einen Bodenfilter nachträglich einzusetzen oder zu entfernen ist nicht möglich ohne das gesamte Aquarium zu leeren.

Wartung

Neben der eingesetzten Technik - deren Wartung mehr oder weniger aufwändig ist - bedarf für den Bodenfilter selbst keinerlei Wartungs- oder Reinigungsarbeiten. Ein Mulmsaugen ist in der Regel nicht notwendig und würde nur das biologische Gleichgewicht des Filters stören. Sollte sich aber dennoch einmal viel zu viel Mulm ansammeln, so kann dieser stellenweise oberflächig abgesaugt werden. Jedoch ist es in einem solchen Fall sehr zu empfehlen, nach der Ursache zu suchen warum sich derart viel Mulm ansammelt.

Hinweise und Tipps

Bodenfilter sind nicht für Nährböden und vorgedüngte Bodengrundsorten geeignet!

Poröser Bodengrund wie Lava oder auch wie der JBL Manado sind am besten für Bodenfilter geeignet, da sie eine weit aus größere Filterfläche und somit eine stärkere biologische Aktivität aufweisen.

Ist der gewählte Bodengrund ein wenig zu fein für die Gitterplatten, so kann zwischen Platten und dem eigentlichen Bodengrund feines, dünnes Vlies oder Fliegengitter hinzugefügt werden und wer seinen Bodenfilter noch weiter aufwerten möchte, kann auf die Gitterplatten auch grobkörniges Zeolith auftragen. Zeolith wirkt absorbierend, klärt das Wasser und sobald es gesättigt ist, behält es die aufgefangenen Stoffe, dient dabei weiterhin als sehr gutes biologisches Filtermaterial!

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