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UV-C Klärer für sauberes, klares Wasser im Aquarium

Inhaltsverzeichnis

 

Was ist ein UV-C-Klärer und wie funktioniert er?

Ein UV-C Klärer wirkt effektiv für klares Wasser im Aquarium, gegen grünliche und weißliche Wassertrübungen, die durch Algenblüten oder Bakterienblüten oder durch Schwebealgen im Aquarienwasser verursacht werden. Der Wasserklärer nutzt zur Entkeimung des Wassers eine Glühbirne, die kurzwellige UV-C-Strahlung abgibt, weshalb man ihn auch UV-C-Brenner nennt. Die UV-C-Strahlung ist extrem energiereich. Sie tötet alles lebendige ab, das sie trifft, deshalb ist sie auch fest in einem lichtdichten Gehäuse verschlossen. Das Wasser wird durch den UV-C Klärer durchgeleitet und dabei bestrahlt. So tötet die UV-Strahlung Algen, Algensporen, Mikroorganismen, Bakterien und Pilze ab.

Ein UV-C Klärer ohne eigene Pumpe wird in den Filterkreislauf des Außenfilters eingebaut, sodass die Filterströmung das Aquarienwasser an der UV-C Lampe vorbeileitet. Bitte beachten Sie hier immer die Installationsanleitung des Herstellers! Wer keinen Außenfilter am Aquarium betreibt, kann diese Art UV-C Klärer leider nicht nutzen.

Ein UV-C Klärer mit eigener Pumpe kann einfach zusätzlich am Aquarium betrieben werden und wird nicht in den Filterkreislauf eingebaut. Er kann auch ohne Außenfilter verwendet werden.

Das Wasser im Aquarium und Aquascape wird innerhalb weniger Tage glasklar, wenn man den UV-C Brenner einige Tage durchgehend laufen lässt.

Nachteile eines UV-C Klärers fürs Aquarium

Die sehr energiereiche UV-C Strahlung zerlegt allerdings nicht nur Bakterien, Pilze und andere Krankheitserreger sowie Algen und Algensporen, sondern leistet noch mehr. Um Problemen aus dem Weg zu gehen, den ein UV-C-Klärer im Dauerbetrieb im Aquarium verursachen kann, wird der Brenner daher nicht dauerhaft am Aquarium betrieben, sondern nur, bis das Problem beseitigt wurde.

Nährstoffe für die Pflanzen

Die starke UV-Strahlung im UV-C Brenner zerstört nicht nur Einzeller und kleine Mehrzeller, sondern kann auch chemische Verbindungen und Chelatverbindungen im Aquarienwasser aufbrechen. Dadurch können Pflanzendünger auf Chelatbasis unwirksam werden, weil die Nährstoffe in eine Form zerlegt werden, die die Pflanzen nicht mehr aufnehmen können.

Wenn am Aquarium über lange Zeit ein UV-C Klärer mitläuft, sieht man deutliche Mangelerscheinungen bei den Aquarienpflanzen. Die Farben werden blass, die Blätter fangen an, sich aufzulösen, der Neuaustrieb ist verkrüppelt und verfärbt, Blätter werden abgeworfen und die Aquarienpflanzen wachsen insgesamt deutlich schlechter.

Anstieg des Nitritgehalts im Aquarienwasser

Wenn der UV-C Klärer sehr viele Bakterien oder Algen abgetötet hat, können die toten Organismen das Wasser im Aquarium stark belasten. Die UV-Strahlung betrifft nur die Bakterien im Freiwasser - Filterbakterien bleiben unbehelligt. Jedoch kann ein starker Anstieg abgestorbener organischer Materie im Aquarium die Filterbakterien sehr überfordern, was sich in einem Ansteigen des Nitritgehalts (NO2) im Aquarienwasser äußert.

Setzen Sie den UV-C Klärer in sehr trübem Wasser ein, sollten Sie deshalb unbedingt den Nitritwert mit einem guten Wassertest fürs Aquarium überwachen und bei einem Anstieg von NO2 sofort einen großen Wasserwechsel durchführen.

Auswirkungen auf Huminstoffe

Huminstoffe können von einem UV-C Klärer schneller abgebaut und beeinträchtigt werden. Das Aquarienwasser entfärbt sich deutlich schneller, sodass den Aquarientieren die hilfreichen Huminstoffe nicht mehr zur Verfügung stehen.

Wasseraufbereiter auf Chelatbasis

Dass die UV-Strahlen des UV-Brenners im UV-C Klärer fürs Aquarium Chelate zerstören, wissen wir ja schon. Das gilt natürlich auch für die Chelate, die in EDTA-basierten Wasseraufbereitern zum Einsatz kommen. Hier kann es vorkommen, dass von den Chelaten gebundene Schadstoffe durch die Bestrahlung im UV-C-Klärer wieder freigesetzt werden, was im Extremfall bei den Aquarientieren zu Problemen führen kann.

Wichtig: Dies gilt nur für klar-transparente Wasseraufbereiter, die EDTA zur Chelatierung enthalten. Milchige Wasseraufbereiter auf Zeolithbasis arbeiten physikalisch und sind von diesem Phänomen nicht betroffen.


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