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Kies und Sand im Aquarium

Inhaltsverzeichnis

 

Sand und Kies im Aquarium

Im Aquarium wird am Boden gerne Substrat verwendet - hier können die Pflanzen wurzeln, die Fische und Wirbellosen können graben und nach Futter buddeln und sich sogar Wohnhöhlen anlegen. Dabei gibt es die Wahl zwischen Aquariensoil, der aktiv die Wasserwerte beeinflusst und in den letzten Jahren immer beliebter in der Aquaristik und vor allem im Aquascaping geworden ist, und zwischen dem ganz klassischen Aquarienkies, der sich im Wasser passiv verhält.

Dabei gibt es in der Aquaristik eine reiche Auswahl an unterschiedlichen Farben und Körnungen für jeden Geschmack - hier im Online-Shop kaufen Sie ganz unterschiedlichen natürlichen Kies und Sand in unterschiedlichen Körnungen und für Garnelen und Fische unbedenkliches gefärbtes Substrat für Pflanzenaquarien, Garnelenaquarien, Fischaquarien und Gesellschaftsaquarien.

Sand im Aquarium

Sand für die Aquaristik zeichnet sich durch eine geringe Korngröße von bis 2 mm aus. Sand ist im Aquarium vor allem wichtig, wenn man grabende oder gründelnde Fische wie Panzerwelse pflegen möchte. Panzerwelse stecken oft mit dem ganzen Kopf im Sand, nehmen die feinen Körner mit dem Maul auf und spülen sie durch ihre Kiemen wieder heraus. Dadurch werden nicht nur die Kiemen gereinigt, die Panzerwelse nehmen so auch feinstes Futter auf, dass sich im Sand angesammelt hat. Wichtig ist hier, keinen scharfkantigen Sand zu verwenden, damit die Panzerwelse ihre empfindlichen Kiemen nicht verletzen!

Auch viele Aquarienschnecken wie Turmdeckelschnecken oder Pianoschnecken lieben es, durch den Sand zu rüsseln und feine Nahrungs-Partikel zu fressen, die sich im Aquariensand abgelagert haben. Auch Garnelen piddeln gerne an den Sandkörnchen herum und räumen sie geschäftig von einer Seite zur anderen, ebenfalls immer auf Futtersuche.

Auch zur Gestaltung von Sandwegen im Aquarium oder von andersfarbigen Sandflächen in einem Becken ist für die Aquaristik geeigneter Sand einfach toll zu verwenden.

Verschiedene Beobachtungen zeigen, dass Aquarienpflanzen in Sand nicht ganz so gut wachsen wie in gröberem Substrat - das kann daran liegen, dass im Sand die Wasserzirkulation nicht ganz so effektiv möglich ist. Je feiner die Körnung, desto eher kann sich das Substrat verfestigen. Eine Truppe von Malaiischen Turmdeckelschnecken (TDS) kann dem vorbeugen.

Kies im Aquarium

Aquarienkies hat eine Körnung ab 2 mm aufwärts. Durch die verschiedenen Körnungen, die im Shop erhältlich sind, kann man sehr gut auf verschiedene Aquariengrößen eingehen. Sehr grober Aquarienkies von 8-10 mm Korngröße würde in einem Nanoaquarium vielleicht deplatziert wirken, in einem sehr langen Becken ist er jedoch gerade richtig.

Wichtig zu wissen: Je gröber der Kies, desto eher können sich hier Futterpartikel und ähnliche organische Reste im Bodengrund absetzen und zu Faulstellen führen - eine Truppe von Malaiischen Turmdeckelschnecken (TDS) in Kombination mit einem Mulmsauger fürs Aquarium tun hier gute Dienste bei der Faulstellen-Prävention im Aquarium.

Aquarienpflanzen wachsen tendenziell im Aquarienkies besser als in sehr feinkörnigem Sand, weil hier sauerstoffreiches Wasser zu den Wurzeln zirkulieren kann, was den Pflanzen bei der Nährstoffaufnahme hilft und Fäulnis vorbeugen kann.

Dabei enthält Aquarienkies anders als Aquariensoil keine Nährstoffe für die Aquarienpflanzen. Wer besonders hungrige Wurzelzehrer wie Echinodorus im Aquarium pflegen möchte, sollte ihnen einen Bodengrunddünger oder Düngekugeln gönnen. Bodengrunddünger wird bei der Einrichtung des Aquariums als erste Schicht unter dem Kies eingebracht, während Düngekugeln ganz gezielt im Wurzelbereich der Aquarienpflanzen platziert werden können.

Aufhärtender Kies oder Sand im Aquarium

Aquarienkies oder Aquariensand sind aus unterschiedlichen Materialien. Viele Substrate fürs Aquarium verhalten sich wasserneutral, es gibt aber auch kalkhaltigen Kies und seltener auch kalkhaltigen Sand. Besonders weißer Kies besteht manchmal aus Marmorbruch und damit aus Kalk. In einem Aquarium mit weichem Wasser kann ein solcher Kies das Wasser stark aufhärten, daher sollte für Weichwasseraquarien immer kalkfreier Kies oder Sand gewählt werden.

In Aquarien für Tiere aus hartem Wasser wie Malawi-Aquarien dagegen ist ein solcher Kies sogar von Vorteil, weil er den pH-Wert in neutralen Bereich hält und einen Säuresturz im Aquarium zuverlässig verhindern hilft.

Ob der Aquarienkies oder Aquariensand aufhärtet, lässt sich ganz einfach mit einem Säuretest herausfinden: Etwas Essigessenz oder eine ähnliche Säure auf das trockene Substrat getropft enthüllt, ob es kalkhaltig ist. Dann fängt die Oberfläche förmlich an zu schäumen, weil der Kalk durch die Einwirkung der Säure CO2 abgibt.

Neutraler Kies oder Sand im Aquarium

Mit einem Aquarienkies oder Aquariensand, der sich wasserneutral verhält, riskiert man dagegen überhaupt nichts - hier werden die Wasserwerte weder nach oben noch nach unten verändert, weil dieser Kies oder Sand nichts ans Wasser abgibt.

Mit einem neutralen Kies oder Sand sind Sie daher auf jeden Fall auf der sicheren Seite, er lässt sich sehr flexibel sowohl in weichem wie auch in hartem Wasser einsetzen.

Naturkies und Natursand im Aquarium

Mit natürlichem Kies oder natürlichem Sand im Aquarium macht man nichts falsch - hier gibt es zwar aufhärtende Sorten, die man jedoch - wie weiter oben erklärt - ganz einfach identifizieren kann.

Naturkies und Natursand gibt es entweder einfarbig, meist in eher gedeckten Farben von hell beige über grau, rötlich oder braun bis fast schwarz, oder in einer Mischung aus den eben genannten Farben. Gerade eine Mischung aus Flusssand oder Flusskies wirkt im Aquarium unglaublich naturnah und abwechslungsreich!

Heller Sand dagegen wird gerne in Kombination mit einem eher dunklen Kies für Sandwege verwendet. Auch unterschiedliche Korngrößen beim Aquarienkies können für reizvolle Kontraste und eine schöne Abwechslung im Aquarium sorgen.

Farbkies und gefärbter Sand im Aquarium

Nicht ganz unumstritten ist dagegen die Verwendung von buntem Kies und Sand im Aquarium - ein strahlend blauer Boden wirkt zwar auf den ersten Blick attraktiv, jedoch gibt es keine natürlichen Biotope mit blauem Grund, in denen Fische in der Natur leben würden.

Wer es nicht so bunt mag, findet im Aquaristik-Shop aber auch Farbkiese in gedeckten Farben, so zum Beispiel ein reines Schwarz, das man bei natürlichen Aquariensubstraten lange suchen muss.

Gegen eine bunte Gestaltung im Aquarium ist wenig einzuwenden - den Fischen, Garnelen und Schnecken ist die Farbe des Bodens im Aquarium herzlich egal, sie ist tatsächlich weitgehend Geschmacksache.

Wichtig ist lediglich, dass der Kies oder Sand fürs Aquarium mit Lebensmittelfarbe eingefärbt und mit Kunstharz ummantelt ist. Andere, meist sehr billige Aquarienkiese enthalten für die Tiere unter Umständen schädliche Farben und können mit der Zeit im Aquarium Schadstoffe abgeben.

Ausnahme: Bei raspelnden Welsen sollte man immer besser auf Naturkies zurückgreifen, weil ihre permanent schabenden Mäuler auch die hochwertigste Ummantelung aus Kunstharz auf den Kieskörnchen kleinkriegen können.

Auch wichtig: Farbkies und gefärbter Sand dürfen nicht ausgekocht oder zu heiß ausgewaschen werden, die Farbschicht kann dadurch Schaden nehmen und instabil werden. Vor der Einrichtung des Aquariums sollte Farbkies und Farbsand mit kaltem oder lauwarmem Wasser bis maximal 30 oder 35 °C gründlich durchgewaschen werden, um transportbedingten Abrieb der Farbschicht zu entfernen.

Dann lassen sich auch mit einem hochwertigen Farbkies im Aquarium tolle Effekte erzielen - Farbspielereien oder ein Spiel mit unterschiedlichen Körnungen sorgen für eine faszinierende Optik. Wer sagt, dass der Bodengrund im Aquarium langweilig aussehen muss?


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