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Über das Nanoaquarium

Inhaltsverzeichnis

 

Wenn wir an Nanoaquarien denken, ist das eher unrühmliche Goldfischglas oft das erste, das uns in den Sinn kommt. Zum Glück haben sich die Aquaristik und das Tierwohlverständnis aber weiterentwickelt, sodass diese Vasen mit Fischbouillabaise final aus deutschen Wohnzimmern verschwunden sind. Es muss nicht immer XXL sein, auch im Nanocube finden Träume Platz. Und Nano Cubes lassen sich durchaus als Aquarien mit einem Volumen zwischen 10 bis 54 Litern definieren, wobei nicht außer Acht gelassen werden sollte, dass die Fischhaltung erst ab der letztgenannten Größe in Betracht gezogen werden sollte.

Soll es vielleicht ein Unterwasserspielplatz werden oder doch eher eine liebevoll gestaltete Unterwasserlandschaft, die von Gebirgen über Dschungel bis hin zu majestätischen Gärten reicht? Vor allem Wasserpflanzen stellen einen enorm wichtigen Beitrag in der Mikrobiologie dar. Denn diese hängt von unterschiedlichen Faktoren ab und muss sich entwickeln. Pflanzen tragen hier entscheidend dazu bei, übermäßige Nährstoffe im Wasser zu minimieren, durch Photosynthese zu wichtigen Sauerstofflieferanten zu werden und lästigen Algen Paroli zu bieten. Aber auch das Wohlbefinden von Fischen und Wirbellosen kann durch Pflanzen gestärkt werden, weil diese Schutz und Rückzugsmöglichkeit bieten.

 
Foto: Lou Herfurth

Vom Modellbau zum Aquariengestalter

Was heute das sogenannte Aquascaping ist, war früher vermutlich die berühmte Modelleisenbahn, an der stunden- und tagelang getüftelt, geklebt und liebevoll bemalt wurde, bis das Kunstwerk vollendet war und die erste Lok losrollte, durch Berge und Tunnels, über blühende Landschaften und unten im Dorf den ersten Bahnhof erreichte. Wie wir sehen, wiederholen sich alle Trends, manche mit anderen Gesichtern und vielleicht auch eher im Wohnzimmer, als im Keller. Eine Gemeinsamkeit haben diese beiden: in der unglaublichen Auswahl der Möglichkeiten kann in etwa derselbe Wert investiert werden. Zwischen Standard und High-Tech liegt oft nur ein schmaler Grat.

Aquascaping bezeichnet die Gestaltung einer Landschaft unter Wasser. Stell´ dir zum Beispiel eine Postkarte der Schweizer Alpen vor, der Lüneburger Heide oder vielleicht eine Momentaufnahme des Mato Grosso. All´ diese können wir mithilfe von verschiedenem „Hardscape“ und den entsprechenden Pflanzen unter Wasser nachgestalten. Und jetzt stelle dir vor, wie eine Gruppe Zwerggarnelen diese Gebirge erobern, über deren Gipfeln eine Gruppe schillernder Zwergbärblinge wie beispielsweise Sundadanio axelrodio ihre Bahnen ziehen!


Foto: Lou Herfurth

Kleine Aquarien verfügen im Gegensatz zu ihren großen Brüdern jedoch nur über eine begrenzte Höhe, weshalb die Auswahl der Wasserpflanzen einer größeren Aufmerksamkeit bedarf. Die meisten Standardpflanzen erreichen schnell Höhen von 40 bis 60 cm und liegen auf der Wasserfläche, wodurch sie langsamer und kürzer wachsenden Pflanzen Teile des Lichts verdecken, die daraufhin zu kümmern beginnen können. Die vorher getroffene Entscheidung bezüglich der neuen Mitbewohner spielt bei der Pflanzenauswahl ebenfalls eine Rolle. Wirbellose wie Zwerggarnelen und Krebse benötigen während der Häutung eine Rückzugsmöglichkeit, wobei sie hier gerne feinfiedrige Pflanzen und Moose in Anspruch nehmen. Aber auch einige sogenannte Minifische können, vor allem zu Beginn, etwas schüchtern sein und verbergen sich gerne in einem Dickicht, um neue Energie zu tanken. Wie auch bei den großen Aquarien sind schnell wachsende Pflanzen gerade bei einer Neueinrichtung empfehlenswert, die schnell viele Nährstoffe aufnehmen und so zügig zu einer Stabilisierung der Wasserwerte beitragen.

 
Foto: Lou Herfurth

Von unten nach oben

Auch im Nanoaquarium spielt der Bodengrund eine wichtige Rolle, denn die Regel „alles, was lebt, will etwas essen“ gilt ebenso für Wasserpflanzen. Einige nehmen den Großteil ihrer Nährstoffe über die Blätter auf, andere über die Wurzeln. Gerade bei den letzteren sollte ein nährstoffreicher Boden unter den Aquarienkies eingebracht werden, um Pflanzen optimal zu versorgen und so einen gesunden Wuchs und eine volle Farbentwicklung zu erreichen. Bei einem Aquascape wird das Aquarium stellenweise trocken eingerichtet und im Nachgang bepflanzt. Sobald Gebirge und Landschaften kreiert wurden, werden freie Zwischenräume mit Kies oder Soil aufgefüllt. Wurzeln und Steine werden hier im Vorfeld mit Aufsitzerpflanzen und Moosen bestückt und über die Dauer der Einrichtung feucht abgedeckt, damit sie nicht austrocknen. Die meisten Moosarten lassen sich mit einem Pflanzenkleber schnell und einfach aufkleben und wachsen unter Wasser weiter. Dies ist eine schöne Möglichkeit im Gegensatz zum Aufbinden mit dunklem Baumwollfaden, das etwas Handwerksgeschick erfordert und unter Umständen zu Anfang eine sichtbare Schnur präsentiert, die später völlig bewachsen ist. Außerdem besteht hier die Möglichkeit, dass neugierige Fische sich in Schlaufen verheddern und mit den Kiemen hängen bleiben, was zu spät entdeckt, meist mit Ertrinken endet.

 
Foto: Lou Herfurth

Kleine Unterwassergärtnerei

Bei der Auswahl deiner neuen Pflanzen solltest du auch auf ihre mögliche Endgröße, sowie ihre Licht- und Nährstoff- Ansprüche achten. Möchtest du ein Hartwasser-Nano mit Neocaridina-Garnelen und robusten Zwergfischen pflegen, werden einige Pflanzen, die eher aus sauren Habitaten mit niedrigen pH-Werten stammen, sehr schnell ausdünnen, ihre Farbe und ihre Blätter verlieren und zum oben bereits genannten „Mikado-Stäbchenparadies“ mutieren, das nicht schön anzusehen ist und den gepflegten Tieren keinen Rückhalt mehr bietet. Absterbende Pflanzen belasten außerdem das Wasser. Bei einem Weichwasser-Scape mit niedrigen Karbonathärten und sauren pH-Werten bietet sich allein schon in der Auswahl der Tiere ebenfalls eine eher größere Auswahl an Pflanzen und Moosen an, da die meisten Tiere und Pflanzen, die in der Aquaristik gepflegt werden, aus sauren Habitaten stammen.

 
Foto: Lou Herfurth

Die großen Drei

Nicht zuletzt sollten wir bedenken, dass eine Wasserpflanze immer von drei wichtigen Faktoren abhängig ist: einem gut genährten Bodengrund, einer ihr angepassten Beleuchtung, sowie einer Kohlenstoffquelle. Gerade in diesen drei Punkten wird gerne einmal, leider meist am falschen Ende, gespart. Vulkanische Bodengründe, die randvoll gespeichert sind mit Mineralien und Nährstoffen bieten gerade in der Anfangszeit die besten Bedingungen, dein Aquarium in kürzester Zeit zu einem geradezu explodierenden Unterwasserdschungel zu verwandeln. Künstliche, womöglich ummantelte grellbunte Farbkiese sind zwar einerseits eine Frage der Optik, allerdings bieten diese dem Hunger einer frisch eingesetzten Pflanze leider nur einen leeren Teller, was ihr das Auswurzeln erheblich erschwert.

Auch in der Beleuchtung befinden wir uns dank neuester LED-Technologien bereits auf einem guten und sich immer noch entwickelndem Weg mit Vollspektrum-LED-Röhren, die gleichzeitig gering im Stromverbrauch und nahezu nicht mehr vergleichbar mit zwar effizienten aber nicht mehr zeitgemäßen HQI-Brennern sind. Pflanzen ernähren sich (auch) von CO2. Ohne geeignete Kohlenstoffquelle werden Ihre Pflanzen zwar irgendwie wachsen, allerdings nicht in der Pracht, die sie aufzeigen könnten. Ein gehemmter Pflanzenwuchs öffnet nicht nur Algenwachstum Tür und Tor, auch tragen kümmernde Pflanzen nur noch wenig zur Sauerstoffproduktion, der Aufrechterhaltung stabiler Wasserwerte und dem Wohlbefinden deiner Tiere bei.


Foto: Lou Herfurth

CO2 kann auf unterschiedliche Arten eingebracht werden und auch hier gilt wohl; wer die  Wahl hat, hat die Qual! Im Handel werden unterschiedliche Düngeanlagen mit integriertem pH- und Temperaturcontroller, mit Magnetventilen und Nachtabschaltungen angeboten, die bereits über den Außenfilter angeschlossen das zurücklaufende Aquarienwasser anreichern. In der Nanoaquaristik, in der alles etwas zierlicher und graziler abläuft, bieten bereits sogenannte Nano-CO2 Anlagen mit Diffusoren und Reaktoren aus Glas wunderbare Dienste, die sich zudem optisch ins Gesamtbild einfügen, aber auch recht einfach und unkompliziert hinter Stängelpflanzen versteckt werden können. Eine weitere Variante sind CO2-Tabletten, die in einen Innenfilter integriert werden, zudem bietet sich noch die flüssige Kohlenstoffgabe mit Glutaraldehyd an, das manuell dosiert werden muss. Eine automatische CO2-Düngeanlage bietet den Vorteil einer konstanten Nährstoffversorgung, die zudem den pH-Wert stabilisiert, Werteschwankungen vorbeugt und kostengünstig wieder zu befüllen ist.

 
Foto: Lou Herfurth

Das Hardscape im Layout

Spätestens wenn wir beginnen, uns mit Gesteinen und Hölzern für das Aquarium zu beschäftigen, werden wir schnell feststellen, dass die Auswahl enorm ist. Doch auch hier gibt es zahlreiche Unterschiede und Eigenarten, die es zu berücksichtigen gilt. Nicht jeder Stein und nicht jede Wurzel, die wir beim Spazieren gehen im Wald gefunden haben, eignen sich auch für das neue Projekt. Nadelhölzer zum Beispiel sind ungeeignet, da sie Tannine beinhalten. Womit gefundene Hölzer zudem belastet sind, ist meist ebenfalls unbekannt. Aber auch Steine sind nicht einfach nur Steine. Je nach Gesteinsart kann es sein, dass sich später Mineralien im Wasser lösen, die Einfluss auf unsere Wasserchemie nehmen. Haben wir diese erst einmal mühevoll mit Pflanzen bestückt und in unser Layout eingebaut, so wird es schwerfallen, dieses durch Herausnehmen vermutlich zum Einsturz zu bringen. Am geeignetsten sind tatsächlich die im Handel angebotenen Produkte.

Beim Kauf dieser Dinge solltest du dir die Grundfläche deines neuen Aquariums auf Papier aufmalen und diesen Zuschnitt mit zum Einkauf nehmen. Du wirst erstaunt sein, wie „klein“ das Aquarium plötzlich erscheint, wenn du auf dem Grundriss die ersten Steine und Wurzeln anordnest, um die perfekten Einzelteile zu finden! Beim Kauf von Wurzeln solltest du diese unbedingt vor dem Einbringen ins Aquarium in einen großen Eimer mit klarem und kaltem (!) Leitungswasser einlegen und notfalls von oben beschweren. Die Wurzeln saugen sich dann nicht nur mit Wasser voll und gewinnen an Gewicht (anderenfalls würden sie geraume Zeit im Aquarium schwimmen!), zudem „bluten“ einige Holzarten aus, was im Aquarium den berühmten „Schwarzwasser-Effekt“ verursachen würde. Wechsle das Wasser im Eimer so oft aus, bis keine Färbung mehr zu erkennen ist. Einige Hölzer bilden nach einer Weile im Wasser eine Art „Schimmel“ aus. Dies ist auf die im Holz verbliebenen Zuckerreste zurückzuführen und ist kein Grund zur Besorgnis. Zwar können diese immer wieder mit einer Bürste abgeschrubbt werden, jedoch dienen diese Infusorien und Bakterien Wirbellosen und aufwuchsfressenden Fischen als Nahrung und verschwinden auch von selbst, sodass schon bald keine mehr sichtbar sind.

 
Foto: Lou Herfurth

Ohne Moos nichts los

Die Auswahl der Moose ist ebenfalls abhängig von unserem Layout. Je nachdem, welchen Effekt wir erzielen wollen und wie unsere Nährstoffversorgung ausfällt, eignen sich unterschiedliche Sorten für unterschiedliche Eindrücke. Einfache und dichte, sehr kurze, Moospolster können wir bereits mit Moosbällen, die in Wahrheit Algenbälle sind, erreichen, indem diese aufgeschnitten aufgeklebt werden. Ein sehr einfaches, mit aufrecht wachsenden Trieben ist das Fontinalis antipyretica „Giant Willow“, das sich aufgrund seiner Größe sogar eher für den hinteren Beckenbereich eignen würde. Hängende Polster können mit Versicularia ferriei „Weeping“ erreicht werden, das für eindrucksvolle Kontraste und Tiefeneffekte sorgt. Ein klein bleibendes Moos mit aufrecht gedrehten Trieben stellt das Taxiphyllum sp „Flame Moss“ dar, das gerade auf dunklen Wurzeln für tolle Kontraste sorgt. Das wohl bekannteste und einfachste Moos ist vermutlich das Javamoos Taxiphyllum barbieri, das recht anspruchslos ist, verhältnismäßig zügig wächst und von Fischen gerne auch als Laichsubstrat verwendet wird. Verfügt man jedoch über Geduld und einen grünen Daumen, so bieten sich zum Gestalten aber auch anspruchsvollere und teilweise seltenere Moose an, wie beispielsweise das Fissidens fontanus (Phönixmoos), dessen kurze weiche Triebe Daunen gleichen und dichte Polster bilden. Korallenmoos (Riccardia sp. „chamedryfolia“) hingegen bildet hellgrüne, feste und filigrane Polster, deren Wuchs tatsächlich an Korallen erinnert und im Aquarium einen tollen Eyecatcher darstellt. Sind winzige runde Blättchen gern gesehen, eignet sich Hydropogonella gymnostoma, was zwar ein relativ leicht zu kultivierendes Moos ist, allerdings nur schwierig zu erhalten. Noch kleinere Blätter bietet Solenostoma tetragonum (Perlen-Lebermoos) an, dessen langsamer und kompakter Wuchs beinahe schon an Brokkoli erinnert.

 
Foto: Lou Herfurth

Kleben oder binden

Sind wir uns nun einig über die Aquariengröße, den späteren Tierbesatz, die Technik und haben auch Pflanzen ausgewählt, so ist nun die kreative Ader gefragt. Hilfreich kann das vorherige Aufmalen des Layouts sein oder vielleicht sogar tatsächlich eine Postkarte oder ein Bild der Landschaft, die gestaltet werden soll. Beschäftigen wir uns nun also mit dem Begrünen von Hardscape. Unter Hardscape verstehen wir die Teile des Layouts, die aus Wurzeln und Hölzern bestehen und nun nach und nach mit Pflanzen und Moosen bestückt werden. Generell gibt es unterschiedliche Arten, dies zu bewerkstelligen. Das Aufkleben ist wie bereits erwähnt eine der einfachsten Methoden, um schnell und gezielt zu dekorieren. Die Aufklebefläche sollte dazu gereinigt sein, je nach Vorstellung kann der Kleber auf eine Fläche aufgetropft und verrieben werden, oder aber auch der Länge nach bsp. auf eine Wurzel aufgetragen werden. Besonders Moose, wie zum Beispiel das sehr einfache Javamoos, können nun „auseinander gezupft“ in den Kleber gedrückt werden. Um später sichtbare Kleberstellen zu verhindern, sollte eher weniger Kleber verwendet werden, alternativ kann das Moos auch in Schichten geklebt werden. Hiermit lassen sich tolle Effekte erzielen, beachte allerdings, dass die begrünte Stelle später im Aquarium auch genügend Licht abbekommt. Das Moos wächst nach kurzer Zeit auf der Wurzel weiter. Sollte es zu üppig werden, kann es mit einer Schere unter Wasser eingekürzt oder abgezupft und die auftreibenden Moosbüschel mit einem Fangnetz herausgefischt werden. Diese können ebenfalls wieder neu dekoriert werden.


Foto: Lou Herfurth

Zwei andere Variante sind das Aufbinden: entweder mit einer Schnur, professioneller aber mit Fliegengitter-Gaze. Hierzu legst du das Moos lose auf einen Stein, gibst die gespannte Gaze mit gespreizten Fingern darüber und wickelst den gesamten Stein mit ein. Auf der Unterseite verknotest du die Enden mit Schnur. Wenn du den Doppelschlagknoten bereits vorher in die Schnur gelegt haben, kannst du die Schlaufe ganz einfach über die Enden legen und den Knoten mit einem Mal fest zuziehen. Anstelle des Klebens können Moose auch in Spalten zwischen Steine gesteckt werden, wo sie bald festwachsen und sich vermehren.

Ähnlich ist möglich mit verschiedenen Aufsitzerpflanzen wie beispielsweise Anubias, Bucephalandra und Javafarn. Diese drei sollten nicht in den Bodengrund gesetzt werden, da hier ihr Rhizom zu faulen beginnen und die Pflanze absterben würde. Aufsitzerpflanzen können ebenfalls in Spalten fixiert werden, gegebenenfalls mit einem Tropfen Kleber, auch können sie mit dem Rhizom auf Wurzeln und Steinen festgeklebt oder festgebunden werden. Möchte man nicht größere Steine des Layouts mit Kleber oder Schnur versehen, so können Sie Ihre Pflanzen ebenso auf Bruchstücken von Wurzeln oder Steinen fixieren und diese kleineren Kunstwerke so in ihr Scape dekorieren, dass es später „gewollt“ erscheint. Der Vorteil daran ist, dass die Pflanzen beweglich bleiben und zur Pflege auch aus dem Wasser gehoben werden können. Aufsitzerpflanzen vermehren sich über ihre Wurzeln. Javafarn, den es in verschiedenen Varianten und Größen gibt, ist sozusagen lebendgebärend und wird nach einer Weile einen kleinen Ableger „abstoßen“, der wiederum neu dekoriert werden kann. Auch treibt Javafarn neue Kindel an den Blattspitzen. Anubia und Bucephalandra bieten ebenfalls Ableger an, diese erkennst du an neuen Wurzelknoten, die sowohl Blätter als auch Wurzeln ausbilden. Diese kannst du recht einfach mit einem scharfen Schnitt von der Mutterpflanze trennen und neu aufbringen. Es ist wichtig, die Pflanze nicht durch Quetschungen zu beschädigen, eine scharfes und sauberes Scherenblatt schadet der Pflanze kaum.


Foto: Lou Herfurth

Einige Zwergspeerblatt-Arten (Anubias) werden sehr groß, achte vor dem Kauf daher auf die mögliche Endgröße. Nanogeeignete kleinblättrige Sorten wären zum Beispiel Anubias barteri var. nana „Mini“, „Petite“ oder „Bonsai“, aber auch „Pangolino“. Diese Arten sind besonders robust, pflegeleicht und benötigen sehr wenig Licht, damit eignen sie sich optimal zur Begrünung von eher schattigeren Ecken. Einen farbigen Akzent erzielst du mit der Anubias barteri var. nana „Pinto“, die sowohl weiße Blätter mit grünen Blattadern, aber auch grün und weiß getupfte Blätter ausbildet. Da ihre Blätter etwas größer werden, sollten sie lieber weiter nach hinten und unten gesetzt werden, um den Pflanzen darunter keinen Schatten zu werfen.


Foto: Lou Herfurth

Die meisten Bucephalandra sind ohnehin schmalblättriger, teilweise auch mit sehr kleinen und kurzen Blättern und das mittlerweile verfügbare Sortiment kann durchaus unüberschaubar werden. Allerdings bieten diese etliche Farbakzente an, mit denen sie tolle Effekte in Ihrem Schmuckstück kreieren können. So reichen die Blattfarben von den verschiedensten Grüntönen bis hin zu rötlichen, goldenen und sogar violetten Blättern, die sich teilweise in ihrer Form verändern und sogar wellige Ränder bilden können.


Foto: Lou Herfurth

Auch bei den Javafarnen solltest du auf die mögliche Endgröße der Pflanze achten, so eignen sich zum Beispiel Microsorum pteropusPetit“ und „Orange Narrow“ eher für den mittleren bis hinteren Aquarienbereich, Microsourm pteropus „Short Narrow Leaf“ für die Mitte bis vorne. Wenngleich es etwas mehr Übung bedarf, eignen sich diese Aufsitzerpflanzen zum Aufbinden mit Baumwoll- oder Angelschnur, wobei die letztere etwas einfacher in der Handhabung ist, allerdings genauer Knotentechnik bedarf, damit sich keine Schlaufen bilden oder die Schnur wieder ablöst. Beim Aufbinden ist darauf zu achten, Wurzeln und Rhizome nicht zu fest zu schnüren, da diese dadurch durchgeschnitten werden, jedoch die Pflanze so plan zu fixieren, dass sie problemlos am neuen Untergrund festwurzelt. Auch Aufkleben ist eine Möglichkeit.

 
Foto: Lou Herfurth

Von hinten nach vorne

Hast du deine Aufsitzer und Moose platziert und feucht abgedeckt, beginnst du mit dem Einsetzen von Stängelpflanzen- und zwar von hinten nach vorne. Auch bei der Auswahl dieser sollten vorher mögliche Endgrößen und Nährstoff-Ansprüche geklärt werden. Gerade zu Beginn sollten schnell wachsende Sorten gewählt werden, die effektiv Nährstoffe aufnehmen und Algen damit erst gar keine Chance bieten, sich auszubreiten. Berücksichtige beim Einsetzen, ob du später Fische pflegst, die eventuell Schwimmraum benötigen. Längere Stängelpflanzen mit langen oder größeren Blättern solltest du direkt nach hinten einbringen und ebenso mit feingliedrigeren Pflanzen mischen, um Fischen eine Rückzugsmöglichkeit anzubieten.

Nicht nur in den Formen, auch in den Farben unterscheiden sich die Pflanzen teilweise enorm. Kannst du ihnen eine entsprechende Nährstoffzufuhr gewähren, so wirst du mit einem üppigen und vor allem farbenfrohen Pflanzenwachstum belohnt! Eine sehr schnell wachsende Pflanze ist zum Beispiel die Alternanthera reineckii mini“ oder auch „Mini Papageienblatt“ genannt. Diese bildet laufend neue Seitentriebe aus und bildet dadurch bald einen kompakten Mini-Dschungel. Auch verändert sie ihre Blattfarbe je nach Nährstoffangebot. Auch wenn die meisten Wasserpflanzen (ca. 98% kommen sowohl an Land als auch unter Wasser vor) über Wasser weiterwachsen können, solltest du diese ab einer gewissen Höhe unter Wasser kürzen. Die so entstandenen Stecklinge kannst u erneut in den Bodengrund geben, worauf diese sehr bald auswurzeln.

Dieses Prinzip kannst du auf andere Sorten wie Ludwigia und Rotala anwenden. Eine kleinere Art ist zum Beispiel die Ludwigia sp. Super Red (Kleine, weinrote Ludwigie), die nur ungefähr 25-30cm Höhe erreicht. Eine Besonderheit ist hier jedoch die Vallisneria tortifolia, die zwar zügig wächst, aber nur 30 cm Höhe erreicht und sich selbstständig über Bodenausläufer vermehrt, ebenfalls vorstellbar wäre ihre nur halb so hochwachsende Schwester, die Vallisneria americana „Mini Twister“. Tolle Effekte erzielst du mit dem Mini-Wassernabel Hydrocotyle cf. tripartita, der fast kleeblättrig wirkt und in Stufen wächst, sodass er sich für den Mittelgrund bis Vordergrund eignet.


Foto: Lou Herfurth

Möchte man überflüssige Aquarientechnik verstecken oder einen Steinaufbau mit einem „Busch“ versehen, so wirkt die Staurogyne repens (Kriechende Staurogyne) mit ihrem niedrigen, aber dafür kompakten Wuchs, wahre Wunder. Auch wenn sie eher langsam wächst, so bildet sie durch entsprechendes Zurechtschneiden schon bald schöne Polster. Eine wunderschöne, aber auch leider etwas unbekannte und außerdem die kleinste aller Echinodours-Arten ist die Echinodorus purpurea (Zwerg-Echinodorus), die rötliche Blätter bildet und maximal 15 cm hoch wird.  Ebenfalls für die Mitte eignen sich Cryptocorynen, deren Auswahl ebenfalls kleinere Arten wie die Cryptocoryne x willisii, die C. Wendtii, C. Beckettii „Petchii“ oder auch die C. X willisii „nevilli“ bietet. Eine sehr winzige Cryptocoryne stellt die Cryptocoryne parva dar, die sich optimal zum Begrünen von Gebirgsfüßen eignet, sich unterirdisch weitervermehrt und nicht höher als 10 cm wird. Damit ist sie ebenfalls für den Vordergrund geeignet.


Foto: Lou Herfurth

Kleine Vordergrundpflanzen und Bodendecker runden dein neues Schmuckstück nun ab: mit Hemianthus callitrichoides (Kuba-Perlkraut), Marsilea crenata (Zwergkleefarn), Glossostigma elatinoides (Australisches Zungenblatt) und Sagittaria subulata „Pusilla“ (Zwergpfeilkraut) erschaffst du einen dichten Teppich- fixiere diese Pflanzen mit Pflanzennadeln im Bodengrund, sodass diese dort anwachsen und sich selbstständig weiter vermehren.

Gras-Effekte erzielst du mit Lilaeopsis brasiliensis (Brasiliansiche Wasserpflanze), Eleocharis parvula (Zwerg-Nadelsimse), aber auch mit Juncus repens (Kriechende Binse), wobei diese eher in den mittleren Aquarienbereich gehört.

 
Foto: Lou Herfurth

In-Vitro, Topfpflanzen und Pflanzenbunde

Bei der mittlerweile riesigen Auswahl an Pflanzenarten werden wir außerdem konfrontiert mit Topfpflanzen, sterilen In-Vitro-Kulturen aus dem Labor und den üblichen Bundpflanzen. In irgendeiner Art und Weise müssen wir alle diese vorbehandeln: Topfpflanzen sollten vollständig von der Steinwolle befreit werden, das Gelee bei In-Vitro-Pflanzen wird abgewaschen und auch die Bundpflanzen sollten wir zumindest „untenrum“ etwas einkürzen, damit die Pflanze neue und kräftige Wurzeln und damit einen sicheren Halt ausbildet. Gerade Bodendecker in Töpfen können durch das Beschneiden der Steinwolle auf ca. 1 cm besonders gut eingepflanzt werden. Deren feine Wurzeln lassen sich anderenfalls nur schwer bis gar nicht einzeln im Bondgrund fixieren.

 
Foto: Lou Herfurth

Wer lebt, will essen

Und so verhält es sich auch mit Wasserpflanzen. Ebenso wie der menschliche Körper von einer vernünftigen Nährstoffversorgung mit Makro- und Mikronährstoffen abhängig ist, so lebt auch eine Pflanze von dem, was ihr angeboten wird. Der einzige Unterschied ist nur, dass unsere Wasserpflanzen nicht über Muskelkrämpfe und Kopfschmerzen klagen, sondern uns durch ihr Aussehen mitteilen müssen, „welche Stunde gerade geschlagen hat“.

Teilwasserwechsel entfernen zudem Nährstoffe und führen andere zu, teilweise stimmen dadurch die Verhältnisse nicht mehr. Im Hinterkopf sollten wir behalten, dass die einen Arten ihre Nahrung mehr über die Blätter aufnehmen, andere eher über die Wurzeln. Volldüngesorten sind für gewöhnlich auf ein gemischtes Pflanzenaquarium abgestimmt und setzen voraus, dass Futter und Fischausscheidungen den Wert an in ihnen teilweise fehlenden Stickstoff und Phosphor ergänzen, aber einige Exemplare haben höhere Ansprüche als andere und fordern gesonderte Beachtung und entsprechende Düngung. Vor allem Cryptocorynen sind auf eine gute Wurzeldüngung angewiesen, die manuell herbeigeführt werden sollte, wenn die einstigen Nähr- und Mineralstoffe aus dem Bodensubstrat nicht mehr ausreichen. Wurzelkapseln lassen sich unkompliziert neben die Cryptocoryne in den Bodengrund stecken und versorgen diese somit wieder für eine gewisse Zeitspanne mit Nahrung. Allerdings sind nicht alle Wasserpflanzen mit gelegentlichen Stoßdüngungen zufrieden. Grundsätzlich sollte über den regelmäßigen Wassertest kontrolliert werden, inwiefern sich Werte verändern und der Verbrauch gestaltet.

Die wichtigsten Stoffe im Aquarium sind die Makros: Stickstoff, Phosphat, Kalium, Sauerstoff, Wasserstoff, Magnesium, Schwefel und Calcium die nach einer gewissen Standzeit des Aquariums und bei nur geringem Fischbesatz nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden sind. Zudem ist die Makronährstoffaufnahme vom Vorhandensein einer entsprechenden Menge an Mikros abhängig und umgekehrt. HEEDTA, DTPA und EDTA sind unterschiedliche Chelatoren und Komplexbildner in Düngelösungen, anhand derer sich die möglichen Komplexverbindungen von Anionen zu Kationen, sowie der daraus resultierenden Nährstoffstabilisierung- und verfügbarkeit im Wasser ergibt. Dies wirkt sich auf die Frequenz der Nährstoffzuführung aus und ist ebenfalls vom Säuregehalt (pH-Wert) des Wassers abhängig. EDTA beispielsweise bildet besonders stabile Verbindungen mit Cu2, Ni2, Fe3 sowie CO2 und verhindert zudem das Ausfällen von Eisen und Phosphat in Form von Eisenphosphat, das beispielsweise nicht pflanzenverfügbar ist. Zur Eisenstabilisierung werden daher Chelatoren eingesetzt. In niedrigen pH-Werten bis 6 funktioniert EDTA gut, darüber hinaus funktioniert DTPA. Unterschiedlich stabile Chelatkomplexe eignen sich daher für unterschiedliche Einsätze.

Mikronährstoffe sind Eisen, Mangan, Molybdän, Kupfer, Zink, Bor, Nickel, Kobalt und Chlor. Fehlen hier wichtige Nährstoffe auf der einen Seite, ist die Aufnahme der anderen gehemmt bis unmöglich, wie das Liebigsche Minimumgesetz beweist. So wie auch der Mensch zur Eisenresorption Vitamin C benötigt, verhält es sich ebenfalls im Aquarium. Selbst wenn der Mensch bei einem Eisenmangel vermehrt Eisenpräparate zuführt, so können diese nur in einer solchen Menge vom Körper aufgenommen werden, wie proportional dazu gesehen Vitamin C Vorräte vorhanden sind, da diese das Eisen erst verfügbar für den Körper machen. Das Wachstum der Pflanzen wird generell bestimmt von der im Verhältnis am knappsten vorkommenden Ressource. So spielt es keine Rolle, ob ein Nährstoff, der bereits ausreichend vorhanden ist, zugegeben wird. Fehlt ein anderer, so bieten sich Algen beispielsweise ein reiches Buffet und deren Limitierung ist nur noch durch eine Wiederherstellung einer vollständigen Nährstoffversorgung möglich.

Allerdings gilt auch, dass eine Pflanze ihr Wachstum und ihre Ausbildung von Farben und Trieben umso höher steigert, je mehr unterschiedliche Wuchsfaktoren in optimalen Verhältnissen zueinanderstehen. Eisen ist beispielsweise einer der wichtigsten Mikronährstoffe für Pflanzen überhaupt, dessen Mangel sich besonders in der Eisenchlorose zeigt.  In diesem Fall ist die Chlorophyllproduktion in der Pflanze verringert bis gehemmt, wobei die Blätter zusehends an Farbe verlieren und gelb werden. Etliche Enzymprozesse bei der Photosynthese sind daher auf Eisen als Elektronenüberträger angewiesen.

Aber nicht nur allein die Kombination aus Mikro- und Makronährstoffen dienen Pflanzen als Futter.  Auch die Beleuchtungsdauer- und intensität spielen eine Rolle, die sich wiederum auf die benötigte Menge CO2 auswirken. Je höher und intensiver die Aquarienbeleuchtung und das Nährstoffangebot, desto höher ist auch der CO2-Bedarf. Zwar ist eine Aquaristik auch ohne Kohlenstoffdioxid möglich, allerdings handelt es sich hierbei um Pflanzen, die generell einen eher moderaten Licht- und CO2-Bedarf haben, wie beispielsweise Anubia, Vallisnerien, Cryptocorynen, Javafarn und ein paar anderen. Aber CO2 allein dient nicht nur den Pflanzen als Treibstoff, vielmehr wirkt es sich außerdem auf den pH-Wert und die Karbonathärte aus. Kohlendioxid säuert das Wasser leicht an und senkt dadurch den pH-Wert. Da die meisten gepflegten Tiere ohnehin aus sauren Habitaten stammen, kommt uns dies also sehr entgegen. Eine hohe Karbonathärte ist dagegen stark gegen CO2- und pH-Wert-Schwankungen gepuffert und stabilisiert sich. Mit im Handel erhältlichen CO2-Dauertests lässt sich der CO2-Wert dauerhaft kontrollieren. Gerade in gut bepflanzten Nano-Aquarien kann ein Mangel an CO2 auftreten. Pflanzen sind teilweise in der Lage, ihren Bedarf an Kohlenstoffdioxid aus Hydrogencarbonaten zu decken, bei dem sie Hydroxidionen ans Wasser abgeben, was wiederum zu einer pH-Wert-Steigung führt und die Wasserwerte in ein Ungleichgewicht bringen. Optisch erkennbar ist dieses, auch „biogene Entkalkung“ genannte, Phänomen an weißen, krümeligen Kalk-Belägen auf Blattoberseiten. Solche Ungleichgewichte können Ihre Tiere erheblich in Lebensgefahr bringen. Ein korrektes Ermitteln des CO2-Bedarfs, sowie eine entsprechend eingestellte CO2-Düngeanlage lassen es aber für gewöhnlich gar nicht erst dazu kommen.

 
Foto: Lou Herfurth

Scaping Tools

Auch wenn man meint, dass einige Aquascaper mit ihrer Auswahl an Aquarienwerkzeug zum Chirurgen mutieren, so sind aber gerade diese Hilfsmittel zum Teil unerlässlich, um eine ansprechende Unterwasserlandschaft zu gestalten. So eignen sich gewellte Scheren sehr gut, um vor allem im unteren und mittleren Aquarienbereich beispielsweise Moose oder Bodendecker in Form zu schneiden. Auch Pinzetten sind unerlässlich, wobei sich diese wieder sehr unterscheiden. Mit langen und geraden lassen sich Bundpflanzen als ganzes optimal einsetzen, gerade in schwer zugänglichen Bereichen, die mit der Hand nicht erreichbar wären, auch eignen sich diese, um die Nährkultur von In-Vitro-Pflanzen zu streichen. Mit feinen und dünnen Pinzetten können einzelne Stiele, aber auch sehr feine Pflanzen, wie beispielsweise die Rotala wallichii prima in den Bodengrund eingebracht werden. Mit gebogenen Pinzetten lassen sich kleine, unübersichtliche Kanten und Spalten bearbeiten.

 
Foto: Lou Herfurth

PlantPots

Gelegentlich möchten wir bestimmte Ableger oder auch Pflanzenraritäten pflegen, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen. Sogenannte Plant Pots aus Glas sind die neueste Entdeckung und kleine gläserne „Blumentöpfe“ mit einem Loch im Boden, das einen Wasseraustausch zulässt. Spezielle Pflanzen erfordern spezielle Maßnahmen und so ist es nun möglich, entweder kleinere Arten optisch besser im Aquarium zu präsentieren, aber auch gezielter zu beobachten und zu versorgen.


Foto: Lou Herfurth

So können die Plant Pots zum Beispiel mit Soil und Wurzelkapseln bestückt werden, um seltenen oder langsamer wachsenden Pflanzen einen extra Boost zu verleihen. Durch die Saugnäpfe können sie zudem in der angebrachten Höhe variiert und damit noch näher unter die Beleuchtung gebracht werden, um eine maximale Lichtausbeutung zu erreichen. Auch lassen sich in den Plant Pots nicht nur die reinen Ableger nachziehen, es ist sogar möglich, in diesen ein sehr minimalistisches Scape aus kleinen Wurzelresten und Steinchen zu kreieren.

Letztlich liegt Schönheit im Auge des Betrachters und auch ein Aquarium verändert sich zunehmend im Laufe der Zeit. Und das nicht nur allein aufgrund der rasanten technologischen Entwicklungen. Wo früher allzu häufig Grenzen erreicht oder aufgezeigt wurden, so haben wir dank der Nano-Aquaristik heute teilweise schon mehr Möglichkeiten und Ideen als Aquarien. Und vielleicht sogar eine eingestaubte Modell-Eisenbahn.


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