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Die Bedeutung von Hokkaido-Kürbis in der Fütterung von Garnelen und Schnecken im Aquarium

Inhaltsverzeichnis

 

Der knallig orangerote Speisekürbis der Sorte "Hokkaido" (Cucurbita maxima "Red Hokkaido") aus Japan ist ein besonders beliebtes Gemüse, das nicht nur von Garnelen und Krebsen im Aquarium sowie von Krabben im Aquaterrarium, sondern auch von den schönen Zierschnecken in der Aquaristik besonders gerne gefressen wird. Beobachtungen im Handel und in den privaten Aquarien von vielen unterschiedlichen Aquarianern und Aquarianerinnen zeigen, dass sogar die eigentlich extrem wählerischen Wildfänge aus der Familie der Rennschnecken sehr schnell an Futter mit Hokkaidokürbis oder natürlich direkt an Hokkaidochips und Co. gehen. Irgendetwas am Geschmack der wertvollen Beerenfrucht scheint sie wohl an ein Futter zu erinnern, das sie in ihrem Habitat vorfinden.

Auch bei Garnelen, insbesondere bei Zwerggarnelen, erfreut sich Hokkaido-Kürbis höchster Beliebtheit. Gerne zupfen die kleinen Scherenträger an den orangeroten Fruchtfleisch-Stücken. Krebse und Krabben sagen zu der leckeren Kost ebenfalls nicht nein.

Was macht Hokkaido-Kürbis so wertvoll?

Hokkaidokürbis ist aber nicht nur extrem lecker, sondern bietet den Tieren auch ganz klare Vorteile durch seine wertvollen Inhaltsstoffe: auf 100 g enthält der Speisekürbis 1,7 g Eiweiß und nur 0,6 g Fett. Die Kohlehydrate im Hokkaidokürbis liegen zum größten Teil als langkettige Kohlehydrate vor und beeinflussen die Wasserqualität daher längst nicht so negativ wie zum Beispiel der Zucker, der in den Gurken anteilsmäßig an der Gesamt-Kohlehydratmente so reichlich vorkommt. Ganz besonders interessant ist jedoch der Vitamingehalt des Hokkaido-Kürbisses: Er enthält nicht nur große Mengen an Vitamin C (das als Konterspieler für Freie Radikale eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielt) und die Vitamine B1, B2 und B6 für eine gesunde Nervenfunktion und ebenfalls einen funktionierenden Stoffwechsel, sondern sehr viel Beta Carotin, das der Garnele bei der Ausbildung ihrer Farbe hilft (den Krebsen und Krabben natürlich auch). Aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften ist Beta Carotin auch noch sehr wichtig für das Immunsystem und überhaupt für den Stoffwechsel der kleinen Wirbellosen im Aquarium.

Des Weiteren bringt der leckere Kürbis auch noch viel Kalium mit, das unsere Wirbellosen für die Reizweiterleitung zwischen den Körperzellen brauchen und für eine gesunde Herzfunktion.

Wie wird Hokkaido-Kürbis verfüttert?

Wer gerne Kürbis-Snacks selbst machen möchte, schält dünne Streifen mit einem Sparschäler ab und trocknet das ganze bei maximal 50 °C im Backofen (die Backofentür dabei ein Stück offen lassen). Luftig gelagert (bitte nicht in Plastiktüten, damit nichts schimmelt), halten sich die Kürbisstreifen bis zu einem Jahr.

Wer sich die Matscherei gerne sparen möchte und sicher gehen möchte, dass die verwendeten Kürbisse geprüfte Qualität haben, weicht auf die Hokkaido-Chips aus, die wir hier im Shop bei Garnelio anbieten - oder gleich auf unsere neuen rein pflanzlichen Hokkaido-Bites. Dieser leckere Snack lässt keine Garnele und keine Schnecke im Aquarium kalt! Neben dem wertvollen Kürbis sind hier auch noch knackige, vitaminreiche Karotten und schmackhafter, potenziell antibakteriell wirkender Zimt enthalten - für noch mehr positive Auswirkungen auf unsere Lieblinge im Aquarium!


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