Fallicambarus (Creaserinus) fodiens
Fallicambarus (Creaserinus) fodiens
Fallicambarus (Creaserinus) fodiens
     
  • absolute Rarität
  • schöne Zeichnung
  • Maulwurfkrebs
  • für Aquarien ab 80 cm

Fallicambarus (Creaserinus) fodiens

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Der Gräberkrebs Fallicambarus (Creaserinus) fodiens aus den USA ist ein grabender Krebs, der... mehr
Fallicambarus (Creaserinus) fodiens
" Der wunderschöne Gräberkrebs ist definitiv eine absolute Rarität und ein ganz besonderer Aquarienbewohner. In der Natur verlässt er im Sommer das Wasser und baut Krebshöhlen in feuchtem Untergrund, er ist aber im Aquarium auch dauerhaft haltbar und lässt sich sogar nachzüchten. Seine kleinen Augen und die kräftigen Scheren sind ein deutliches Merkmal der Maulwurfkrebse und heben ihn von "gewöhnlichen" Flusskrebse ab. " - Garnelio
Beschreibung

Der Gräberkrebs Fallicambarus (Creaserinus) fodiens aus den USA ist ein grabender Krebs, der jedoch auch im Aquarium gehalten werden kann. In Amerika ist er sehr weit verbreitet, entlang der ganzen Golfküste von Texas bis Florida, über Mississippi und Ohio bis in den Norden zu den Großen Seen, wo er bis nach Kanada hinein verbreitet ist. An der Atlantikküste kommt er ebenfalls vor, von Maryland bis South Carolina.

Gemäß seiner eher unterirdischen Lebensweise hat dieser Maulwurfkrebs auffallend kleine Augen und sehr große und kräftige Scheren. Er ist farblich recht variabel und kann von einfarbig dunkelbraun bis hell-dunkel marmoriert viele Brauntöne annehmen. Meist befindet sich auf dem Rücken ein hellerer breiter Rückenstrich. Fallicambarus fodiens wird ohne Scheren gemessen nur bis etwa 9 cm groß. In der Natur lebt der in Amerika auch Digger Crayfish genannte Maulwurfkrebs von Januar bis Mai in Oberflächengewässern, während des übrigens Jahres lebt er in unterirdisch gegrabenen Höhlen, die bis zum Grundwasserspiegel reichen. Hier wirft er die typischen "Chimneys" oder Kamine auf, an denen man die Krebshöhlen gut erkennen kann. Meist haben die Höhlen einen Ausgang zur Oberfläche und einen zweiten, der in einen nahen Bach oder Graben führt.

Die Männchen dieses Maulwurfkrebses kann man einfach von den weiblichen Krebsen unterscheiden. Beim männlichen Fallicambarus (Creaserinus) fodiens erkennt man eine V-förmige, nach vorne weisende Struktur zwischen den hinteren Schreitbeinpaaren, die Gonopoden, die von den vorderen beiden Schwimmbeinpaare gebildet werden. Die Weibchen haben daher immer fünf Schwimmbeinpaare unter dem Hinterleib, die Männchen nur drei.

Der Gräberkrebs ist Artgenossen gegenüber einigermaßen verträglich, braucht aber wirklich viele Verstecke im Aquarium. Höhlen und Wurzeln sowie Steinstrukturen sind wichtig. Da die Krebse starke Gräber sind, dürfen vor allem Wurzeln und Steine nicht untergrabbar sein, damit kein Schaden durch kippende schwere Aquariendeko entstehen kann. In einem sehr gut strukturierten Aquarium ab 80 cm Kantenlänge fühlen sich mehrere Exemplare von Fallicambarus (Creaserinus) fodiens wohl.

Pflanzen werden ausgebuddelt oder angefressen. Auf Steine oder Wurzeln aufgebundene härtere Aquarienpflanzen wie Anubias oder Farne haben eher eine Überlebenschance. Schwimmpflanzen bringen ebenfalls Grün ins Aquarium, werden aber eventuell gefressen. Der Deckel eines Flusskrebsaquariums für Gräberkrebse muss absolut dicht schließen, alle Lücken müssen zwingend ausgestopft werden. Diese Krebse haben einen starken Wandertrieb und würden sonst das Wasser verlassen, wie sie es in der Natur auch tun würden. Die Wassertemperatur für den Gräberkrebs darf zwischen 10 und 25 °C betragen, eine Abkühlung im Winter ist förderlich, aber nicht zwingend notwendig. Der Gräberkrebs ist von den Ansprüchen an die Wasserhärte gesehen dagegen recht anspruchslos. Bitte gewöhnen Sie Ihre neuen Aquarienbewohner trotzdem über ca. 1 Stunde hinweg sorgfältig an die neuen Wasserwerte im Aquarium.

Fallicambarus (Creaserinus) fodiens ist ein Allesfresser, der sich überwiegend von Laub und abgestorbenen Pflanzenteilen ernährt, aber auch frisch tote Tiere frisst und sich auch den einen oder anderen Wurm oder Insektenlarven schmecken lässt. Ein gutes Krebsfutter für nordamerikanische Flusskrebse ist ein passendes Futter für Maulwurfkrebse im Aquarium, zusätzlich zu viel Herbstlaub. Die Jungtiere des Gräberkrebses brauchen eine stärker eiweißbetonte Diät und sollten daher zu Laub und Krebsfutter zusätzlich ein- oder zwei Mal pro Woche eiweißreiches Frostfutter, Proteinfutter oder ähnliches bekommen, damit sich der Kannibalismus im Aufzuchtbecken in Grenzen hält.

Die Gräberkrebse brauchen keine Kältephase vor der Paarung. In der Regel pflanzen sie sich im Spätfrühling oder Frühsommer fort, die Weibchen setzen dann im Herbst die Eier an. Pro Wurf treten ungefähr doppelt so viele Weibchen wie Männchen auf, eine Besonderheit dieser Krebsart. Weibliche Fallicambarus (Creaserinus) fodiens tragen ihre Eier bis zum Schlupf unter dem Hinterleib. Zur Aufzucht empfehlen wir ein separates Aufzuchtaquarium für die jungen Gräber, das viele Verstecke aufweisen und eine dicke Schicht Herbstlaub am Boden haben sollte.

Eine Vergesellschaftung der Maulwurfkrebse mit Malaiischen Turmdeckelschnecken oder mit Neocaridina-Garnelen ist vorteilhaft, weil sie das Aquarium sauber halten und sich um die Reste kümmern, die bei Fallicambarus (Creaserinus) fodiens beim Fressen schon fast zwangsläufig anfallen. Es ist möglich, dass die Krebse hin und wieder sicherlich eine Garnele erbeuten, daher sind hier robuste, sich gut vermehrende Arten besser aufgehoben als sehr empfindliche Tiere. Auch kleine bis mittelgroße friedliche Fische, die eher an der Oberfläche orientiert sind und nicht auf dem Boden schlafen, können bei passenden Wasseransprüchen gut mit Fallicambarus (Creaserinus) fodiens vergesellschaftet werden. Schnecken werden gerne gefressen.


Bitte setzen Sie niemals Aquarienkrebse im Freiland aus! Fallicambarus (Creaserinus) fodiens aus Nordamerika ist ein möglicher Überträger der Krebspest, die für alle bei uns heimischen Krebse tödlich wirkt. Bitte halten Sie den nordamerikanischen Gräberkrebs daher auch nicht im selben Aquarium wie Krebse von anderen Kontinenten, sie sind ebenfalls anfällig für diese tödliche Krankheit.

Unsere Futterempfehlung: Süßwasserkrebse ernähren sich in freier Natur sehr vielseitig. Die Natureholic Krebsfeed Sticks enthalten in biologisch ausgewogener Form nur solche Bestandteile, die diese Krebse in dieser oder ähnlicher Form zu ihrem natürlichen Nahrungsspektrum zählen. So werden ganz natürlich Häutung, Wachstum und Fortpflanzung unterstützt und gefördert. Durch ihren Proteinanteil eignen sie sich ideal für omnivore Krebse der Gattungen Procambarus, Cambarus, Cambarellus, Astacus und die Cherax Krebse aus Australien, die prinzipiell Allesfresser sind, die genauso gerne tierische wie pflanzliche Kost aufnehmen. Auch die Krebse der Gattung Cherax aus Papua fressen in ihrer Jugend sehr gern einen Anteil tierisches Futter, später gehen sie dann vorwiegend zu pflanzlicher Kost über.

Unsere Empfehlung: Verwenden sie für die Bepflanzung NatureHolic InVitros. Diese sind frei von Schnecken, Planarien und sonstigen unerwünschten Mitbewohnern. Ebenso frei von Algensporen, Bakterien und Pilzen.

Expertentipp: Wir empfehlen bei der Wirbellosenhaltung das NatureHolic 3 Phasen Liquid. Das Pflegeset bietet den besten Rundumschutz für Ihre Wirbellose. Es gewährleistet optimale Bedingungen für die erfolgreiche Zucht und Haltung.

 

Steckbrief
Wissenschaftlicher Name: Fallicambarus (Creaserinus) fodiens (Hagen, 1870)
Deutscher Name: Gräberkrebs, Digger Crayfish
Schwierigkeitsgrad: für Anfänger geeignet
Herkunft/Verbreitung: weite Teile der USA und Südkanada
Färbung: variabel, Brauntöne, oft marmoriert, auffallend breiter Rückenstrich
Alterserwartung: 2 bis 3 Jahre
Wasserparameter: GH bis 20, KH bis 20, pH 4,5 bis 8,5, Temperatur 10 bis 25 °C
Beckengröße: ab 80 cm für ein Paar
Futter: braunes Herbstlaub, Natureholic Krebsfeed, Frostfutter, Gemüse, Grünfutter (Spinat, Brennnessel), Proteinfutter, Frostfutter
Vermehrung: einfach, nach drei bis sechs Wochen schlüpfen die Jungkrebse, die etwas kannibalisch sein können; viele Verstecke erhöhen die Überlebensrate
Verhalten: verträglich
Vergesellschaftung: mit Garnelen, mit friedlichen kleinen bis mittelgroßen Fischen
Weiterführende Informationen: Flusskrebse züchten - von der Paarung bis zum Schlupf, Vergesellschaftung von großen Flusskrebsen und Fischen, Die Krebspest im Aquarium, Geschlechtsunterschiede bei Flusskrebsen, Amerikanische Flusskrebse in der Aquaristik
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