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Futter für Zwergflusskrebse und Flusskrebse

Zwergkrebse und Flusskrebse aus Nordamerika und Mittelamerika sind ebenso wie australische Cherax Arten Allesfresser und brauchen neben pflanzlicher auch tierische Kost. Bei Cherax aus Papua ist das ein wenig anders, hier brauchen zwar die Jungtiere auch tierisches Futter, die Alttiere jedoch sollten überwiegend pflanzlich ernährt werden. Hier finden Sie alles, was Krebse gerne fressen.

 

Zwergkrebse und Flusskrebse aus Nordamerika und Mittelamerika sind ebenso wie australische Cherax Arten Allesfresser und brauchen neben pflanzlicher auch tierische Kost. Bei Cherax aus Papua ist... mehr erfahren »
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Futter für Zwergflusskrebse und Flusskrebse

Zwergkrebse und Flusskrebse aus Nordamerika und Mittelamerika sind ebenso wie australische Cherax Arten Allesfresser und brauchen neben pflanzlicher auch tierische Kost. Bei Cherax aus Papua ist das ein wenig anders, hier brauchen zwar die Jungtiere auch tierisches Futter, die Alttiere jedoch sollten überwiegend pflanzlich ernährt werden. Hier finden Sie alles, was Krebse gerne fressen.

 

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Viele Flusskrebse und Zwergflusskrebse sind Allesfresser. Sie nehmen Futter pflanzlichen und tierischen Ursprungs zu sich. Zu dieser Gruppe gehören zunächst einmal alle Arten der Zwergflusskrebse aus der Gattung Cambarellus. Bekannte und beliebte Vertreter sind hier der orangene Zwergkrebs Cambarellus patzcuarensis "orange", auch als CPO bekannt, und Cambarellus shufeldtii, Cambarellus diminutus, Cambarellus texanus und so weiter. Diese Zwergkrebse brauchen zwar immer braunes Herbstlaub und sie fressen auch Pflanzenreste und Algen, aber sie nehmen auch sehr gern proteinhaltiges Futter wie gefriergetrocknete Wasserflöhe, spezielles Futter für Cambarellus, Krebssticks und natürlich auch allgemein proteinhaltiges Futter wie Wafers und Tabs. Dasselbe gilt für nordamerikanische Flusskrebse wie Procambarus alleni, den Florida Sumpfkrebs, den mittlerweile in der EU leider verbotenen Procambarus clarkii, für Cambarus Krebse und auch für den Europäischen Edelkrebs Astacus astacus und den Steinkrebs. Sie alle brauchen also eine ausgewogene Mischkost. Australische Cherax Arten, beispielsweise der Cherax destructor, der Yabby, und Cherax quadricarinatus, auch als Quadri bekannt, bevorzugen ebenfalls eine vielseitige Mischung aus pflanzlichem und tierischem Futter. Ihnen schadet ein gewisser Anteil von Proteinen im Futter nicht.

Dabei sollte jedoch immer beachtet werden, dass die Proteine möglichst dem natürlichen Nahrungsspektrum der Tiere entsprechen, also eher von wasserlebenden Tieren wie Fischen, Wasserflöhen und anderen kleinen Krebstieren und von Insekten und Insektenlarven stammen sollten als von Kuh und Schwein. Auch zu Futterschnecken sagen insbesondere größere Krebse nicht nein, Wasserschnecken passen optimal in das natürliche Nahrungsspektrum der Kneifer und stellen auch in der Natur einen gern genommenen Snack für Flusskrebse und Zwergkrebse dar.

Ganz anders verhält es sich dagegen mit den schönen Cherax Flusskrebsarten aus Papua und Papua Neuguinea. Tiere wie der Irian Jaya Krebs, also der Cherax pulcher und der Cherax warsamsonicus, der Blue Moon oder der Red Brick sollten zwar als Jungtiere Proteine aus passenden Quellen wie Insekten und Wassertieren erhalten, damit sie gesund heranwachsen, bei den adulten Krebsen sieht es dagegen ganz anders aus. Eine zu proteinhaltige Kost kann sehr negative Folgen für die Krebse haben und zu Häutungsproblemen führen, was letzten Endes dann im vorzeitigen Tod der Cherax aus Papua enden würde. Sie sollten also deutlich vegetarisch ernährt werden und nur ganz selten beispielsweise etwas Frostfutter erhalten. Gut kann man dieses Dilemma lösen, indem man Futterschnecken im Krebsaquarium mit den Cherax aus Papua hält. So können sich die Tiere ganz einfach selbst an den eiweißhaltigen Schnecken bedienen und ihren Bedarf auf den Punkt decken.

Auch wichtig für Krebse: Mineralfutter hilft beim Panzeraufbau. Der Panzer enthält neben Chitin (das zum Beispiel von Insekten und von Kleinkrebsen wie Wasserflöhen geliefert wird) auch Calcium. Krebse müssen ihren Calciumbedarf aus der Nahrung decken, deshalb ist ein geeignetes Mineralfutter wirklich wichtig, vor allem wenn es auf die Häutung zugeht. Bei Mineralmangel bleibt der Panzer der Flusskrebse weich und die Tiere härten nicht aus, was sie nicht überleben.

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