Anubias barteri v. angustifolia 20-30cm - NatureHolic Blue Label
- Artikel nr: 39654
Snabba leveranstider
Alla produkter finns i lager hos oss!14 års erfarenhet av uppfödning
Låt vårt expertteam ge dig råd!Hög kundnöjdhet
från över 3 000 recensioner "| C02: | utan koldioxidgödsling |
| Tillväxttakt: | långsam |
| Ursprung: | Afrika |
| Typ: | Kruka |
| Släktet: | Anubias |
| Ljuskrav: | liten till medelstor |
| Placering av bassänger: | Mittelgrund oder Hintergrund |
| Höjd: | bis ca. 40cm |
Anubias barteri var. angustifolia ist eine der schlankesten und elegantesten Varietäten innerhalb der Gattung Anubias aus der Familie der Araceae (Aronstabgewächse). Wie alle barteri-Varietäten stammt sie aus den tropischen Fließgewässern und Uferzonen Zentralafrikas und Westafrikas. Der Varietätsname „angustifolia" entstammt dem Lateinischen: „angustus" (schmal) und „folium" (Blatt). Dieser Name beschreibt das prägende Merkmal dieser Varietät mit größtmöglicher Präzision.
Das herausragende Erkennungsmerkmal von var. angustifolia sind die schmal-lanzettlichen bis fast linearen Blätter, die sich fundamental von der breit-herzförmigen Blattform der Nominatvarietät barteri unterscheiden. Die Blattspreiten sind 10 bis 20 Zentimeter lang bei einer Breite von lediglich 2 bis 4 Zentimetern, was ein charakteristisch hohes Längen-Breiten-Verhältnis ergibt. Die Blattspitze ist lang und deutlich zugespitzt, die Blattbasis schmal und keilartig. Die Blattoberfläche ist glatt, lederartig und tiefglänzend dunkelgrün mit einer kräftigen, klar hervorgehobenen Mittelrippe. Ein weiteres auffälliges Merkmal ist die natürliche Biegetendenz der Blätter: Die langen, schlanken Blattspreiten neigen sich unter ihrem eigenen Gewicht anmutig nach außen und verleihen der Pflanze eine elegant geschwungene, fast grasartige Gesamtsilhouette, die sich von allen anderen Anubias-Varietäten sofort unterscheidet. Die Gesamthöhe ausgewachsener Exemplare liegt bei 20 bis 40 Zentimetern. Der Rhizom ist schlank und streckt sich bei älteren Pflanzen zu einem langen, verzweigten Körper.
Im direkten Vergleich mit den anderen barteri-Varietäten nimmt angustifolia eine morphologische Sonderstellung ein: Sie ist schmallaubiger als alle anderen Varietäten und nähert sich in ihrer Blattform eher den grasartigen Wassergewächsen als dem typischen Anubias-Bild, ohne dabei ihre unverkennbare Gattungszugehörigkeit zu verlieren.
Anubias ist eine Gattung langsam wachsender, rhizomatöser Sumpf- und Wasserpflanzen aus der Familie der Araceae (Aronstabgewächse). Die Heimat der Gattung liegt in den tropischen Fließgewässern, Bachläufen und Uferzonen Zentralafrikas und Westafrikas, von Kamerun und Nigeria über Gabun bis in das Kongobecken. In ihrer Heimat wachsen Anubias-Arten sowohl vollständig untergetaucht als auch emers an überfluteten Uferbereichen, was ihre außergewöhnliche Anpassungsfähigkeit an beide Haltungsformen erklärt. Das botanische Herzstück der Gattung ist der Rhizom: ein waagerecht wachsender, fleischiger Sprossachsenabschnitt, aus dem nach oben die Blätter und nach unten die Wurzeln austreiben. Das Verständnis dieses Merkmals ist für die erfolgreiche Haltung entscheidend. Der Rhizom darf unter keinen Umständen eingegraben werden. Er muss stets frei liegen und Kontakt mit Wasser oder feuchter Luft haben. Eingegrabene Rhizome faulen unweigerlich ab.
Im Aquarium (submers) gehören Anubias zu den lichtschwächsten Wasserpflanzen überhaupt und gedeihen hervorragend in schattigen bis mittelbeleuchteten Becken. Zu intensive Beleuchtung ist kontraproduktiv: Da Anubias extrem langsam wächst, können Nährstoffe aus dem Wasser nicht schnell genug verwertet werden, was Algenbefall auf den Blättern begünstigt. Idealerweise werden Anubias im Schatten schnell wachsender Pflanzen oder unter direkter Abschattung durch Einrichtungsgegenstände platziert. Die Gattung toleriert ein breites Spektrum an Wasserwerten: Empfohlen werden eine Temperatur von 22 bis 28 °C, ein pH-Wert von 6,0 bis 8,0 sowie eine Wasserhärte von 2 bis 20 °dGH. CO₂-Düngung ist nicht zwingend erforderlich, kann das ohnehin langsame Wachstum jedoch moderat fördern. Grundsätzlich gilt: Anubias werden niemals in den Bodengrund gepflanzt. Sie werden ausschließlich auf Hartscapematerialien wie Aquarienwurzeln, Treibholz, Lavastein oder anderen porösen Steinen befestigt. Die Wurzeln umschließen das Material im Laufe der Zeit von selbst und verankern die Pflanze dauerhaft.
Im Paludarium und Feuchtterrarium (emers) entfaltet Anubias sein volles Potenzial. Emers gehaltene Exemplare wachsen deutlich schneller als ihre submersen Artgenossen und entwickeln häufig größere, kräftigere Blätter. Zudem blühen Anubias emers erheblich bereitwilliger. Der typische Aronstabblütenstand aus Spatha und Spadix erscheint bei guter Pflege regelmäßig und ist ein sicheres Zeichen für optimale Haltungsbedingungen. Entscheidend ist eine hohe Luftfeuchtigkeit von mindestens 80 %, die den natürlichen Lebensraum an tropischen Bachufern imitiert. Helles, indirektes Licht wird emers deutlich besser vertragen als submers, direkte Mittagssonne sollte dennoch vermieden werden. Die Idealtemperatur liegt bei 22 bis 30 °C. Als Befestigungsuntergrund eignen sich Korkrückwände, Baumfarnplatten, feuchter Lavastein, naturbelassenes Treibholz oder Sphagnummoos. Die Wurzeln durchwachsen das feuchte Material selbstständig und verankern die Pflanze sicher.
Für die Befestigung auf Holz, Wurzeln und Steinen stehen bewährte Methoden zur Verfügung, die sowohl submers als auch emers zuverlässig funktionieren. Die klassischste und schonendste Variante ist das Binden mit dünner Angelschnur oder Nylonfaden: Der Rhizom wird locker, aber sicher am Zielobjekt fixiert. Nach vier bis acht Wochen hat die Pflanze genug Haftwurzeln gebildet, um das Material selbstständig zu umschließen. Alternativ eignet sich Baumwollfaden, der sich nach einigen Wochen im Wasser von selbst zersetzt und bis dahin als temporäre Halterung dient. Die im Aquaristikbereich wohl verbreitetste Methode ist das Kleben mit Cyanoacrylat-Gel: Nach dem Aushärten ist das Gel vollständig wassersicher und für Fische, Garnelen und Pflanzen unbedenklich. Zieloberfläche und Rhizombasis werden kurz angetupft, ein kleiner Tropfen Gel aufgetragen und der Rhizom für zehn bis fünfzehn Sekunden fest angedrückt. Besonders auf porösen Lavagesteinen und Treibholz entsteht durch die raue Oberfläche eine mechanisch sehr stabile Verbindung, die durch aufwachsende Wurzeln zusätzlich gesichert wird. Für größere Exemplare bieten sich transparente Kabelbinder an: schnell angebracht, dauerhaft stabil und im Becken nahezu unsichtbar. Im Paludarium lassen sich Anubias zudem elegant in Javamoos oder Sphagnummoos einweben. Den Rhizom auf die Moosauflage legen, leicht bedecken und mit Faden fixieren. Die Wurzeln durchwachsen das Moos binnen weniger Wochen vollständig.
Unser Tipp: Der häufigste Fehler bei der Anubias-Haltung ist das Eingraben des Rhizoms in den Bodengrund, was unweigerlich zu Fäulnis führt. Beim Kleben mit Cyanoacrylat sollte der Kleber ausschließlich punktuell und unterhalb der Blattansätze eingesetzt werden, da überdeckte Rhizombereiche im Wachstum gehemmt werden. Submers gilt: lieber weniger Licht als zu viel. Bei bestehendem Algenbefall auf den Blättern betroffene Blätter konsequent entfernen und die Beleuchtungsdauer reduzieren. Emers ist auf direkte Luftzüge zu achten, die die Luftfeuchtigkeit absenken und zu eingetrockneten Blatträndern führen können.
Unsere Empfehlung: Für ein prachtvolles Pflanzenwachstum empfehlen wir die Verwendung der NatureHolic Düngeserie und bei der Neueinrichtung den Premium Nährboden NatureHolic GroundBooster.
Expertentipp: Mit dem NatureHolic Pflanzenkleber kleben Sie diese Pflanze schonend und unkompliziert auf Steinen, Wurzeln und Dekoration fest. Made in Germany, der Kleber belastet nicht das Wasser und hat keinen negativen Einfluss auf den Besatz.
| Botanischer Name: | Anubias barteri var. angustifolia |
| Pflanzenart: | Rhizomatöse Sumpf- und Wasserpflanze (Araceae) |
| Herkunft: | Zentralafrika und Westafrika, tropische Fließgewässer |
| Besonderheit: | Schmal-lanzettliche, geschwungene Blätter – eleganteste und schlankblättrigste barteri-Varietät |
| Wuchsform: | Rhizomatös, elegant überhängend bis aufrecht |
| Wuchshöhe: | 20–40 cm, Blätter 10–20 cm Länge, 2–4 cm Breite |
| Licht: | Gering bis mittel – schattenverträglich |
| Temperatur: | 22–28 °C (submers), 22–30 °C (emers) |
| pH-Wert: | 6,0–8,0 |
| Wasserhärte: | 2–20 °dGH |
| Befestigung: | Auf Stein, Wurzel oder Holz – Rhizom niemals eingraben |
| CO₂: | Nicht erforderlich |
| Haltung: | Submers (Aquarium) & emers (Paludarium, Feuchtterrarium) |
| Pflegeanspruch: | Sehr gering |
- Artikel nr: 39654
- EAN-nr.: 4251932266187
Entdecke die Garnelio Welt!
Garnelio gehört zu den größten Onlineshops für wirbellose Aquarientiere weltweit.
Viele Artikel gibt es exklusiv nur bei uns im Shop.




































