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aus über 3.000 Bewertungen »Der Purpurprachtbarsch, im Handel oft auch Kribensis genannt, ist der ideale Einstieg in die Welt der Buntbarsche. Er vereint kraeftige Farben, ueberschaubare Groesse und ein Verhalten, das man stundenlang beobachten kann, ohne dass er die typische Aggression grosser Cichliden mitbringt.
Wer einmal miterlebt hat, wie ein Paar seinen Jungfischschwarm wie eine kleine Wolke durchs Becken dirigiert, versteht die Faszination fuer diese Art. Ein ruhiger Standort und ein paar gute Hoehlen sind das ganze Geheimnis.
- Garnelio| Wasserwerte: | weich bis mittelhart |
| Aquariengröße: | 100 l (ca. 80cm) |
| Temperatur: | 24-28 °C |
| Besonderheit: | interessante Brutpflege |
| mit Fischen?: | Ja, mit friedlichen Fischen |
| Fischgruppe: | Buntbarsche |
| mit Garnelen?: | mit Garnelen ab 4-6 cm Größe |
| Optische Wirkung: | Bildet Reviere (beim Laichen) |
| Beckenregion: | Unten |
| Zucht: | einfach |
| Endgröße: | 8-12 cm |
| mit Zwergkrebsen?: | bedingt* (siehe Beschreibung) |
| Ernährungsweise: | omnivor - Allesfresser |
| Bepflanzung möglich?: | Ja |
| Schwierigkeitsgrad: | 1 - Einfach |
| Herkunft: | Afrika |
| Verhalten: | Normal |
| mit Großkrebsen?: | Nein |
| mit Schnecken/Muscheln?: | bedingt* (siehe Beschreibung) |
| mit Krabben?: | Nein |
Der Weinrote Prachtbarsch (Pelvicachromis pulcher), im Handel auch Kribensis genannt, ist ein farbenfroher Zwergbuntbarsch. Der laenglich gestreckte Koerper schimmert in Grau-, Gelb- und Blautoenen mit einem dunklen Laengsband. Sein namensgebendes Merkmal ist der leuchtend weinrote Bauchfleck, der besonders bei den Weibchen zur Laichzeit intensiv aufleuchtet. Rueckenflosse und Schwanzflosse tragen huebsche Zeichnungen und Farbtupfer. Die angebotenen xl-Tiere sind ausgewachsen und praechtig gefaerbt.
Der Purpurprachtbarsch ist ein pflegeleichter Zwergbuntbarsch, der sich schon in einem gut strukturierten Becken ab 100 Litern wohlfuehlt. Ideal sind 24 bis 28 Grad, ein pH-Wert im leicht sauren bis neutralen Bereich und weiches bis mittelhartes Wasser. Wichtig sind zahlreiche Verstecke aus Wurzeln, Steinaufbauten und vor allem Hoehlen, etwa umgedrehte Tontoepfe oder Kokosnussschalen, die als Laichplatz dienen. Eine dichte Randbepflanzung und ein feiner Sandboden, in dem die Tiere gern gruendeln, runden die Einrichtung ab. Er haelt sich ueberwiegend im unteren Beckenbereich auf. Ein dunkler Bodengrund und gedaempftes Licht lassen die Farben besonders leuchten und geben den eher lichtscheuen Tieren zusaetzliche Sicherheit.
Als Allesfresser ist der Purpurprachtbarsch in der Fuetterung unkompliziert. Er nimmt hochwertiges Granulat- und Flockenfutter ebenso an wie Frost- und Lebendfutter. Besonders gern werden Mueckenlarven, Artemia, Cyclops und kleine Wuermer gefressen. Eine abwechslungsreiche Kost mit regelmaessigen Portionen tierischen Futters foerdert Farbe und Laichbereitschaft. Gelegentliche pflanzliche Anteile schaden nicht. Ueberfuettern sollte man die Tiere nicht, denn sie neigen bei Reizueberflutung dazu, den Bodengrund staendig nach Fressbarem zu durchwuehlen. Vor der geplanten Zucht steigert man den Anteil an hochwertigem Lebend- und Frostfutter, um die Tiere in Laichstimmung zu bringen.
Ausserhalb der Brutzeit ist der Purpurprachtbarsch erstaunlich friedlich und laesst sich gut mit ruhigen Schwarmfischen wie Salmlern oder Baerblingen sowie mit Panzerwelsen vergesellschaften. Erst wenn ein Paar zur Brut schreitet, verteidigt es energisch ein kleines Revier rund um die Hoehle, bleibt dabei aber im Rahmen. Mit Zwerggarnelen ist die Haltung heikel, kleinere Garnelen und ihr Nachwuchs werden gefressen, groessere Arten ab vier bis sechs Zentimetern kommen eher durch. Untereinander sollte man ein harmonierendes Paar oder einen Harem pflegen. Innerhalb eines Harems verteidigt das dominante Weibchen sein Revier auch gegenueber Artgenossinnen, weshalb genuegend Sichtbarrieren wichtig sind.
Die Zucht ist einer der schoensten Aspekte dieser Art und gelingt oft von allein. Das Paar bezieht eine Hoehle, in der das Weibchen bis zu 300 Eier an die Decke heftet. Beide Elterntiere betreiben eine vorbildliche Brutpflege, fuehren den Schwarm der Jungfische durch das Becken und verteidigen ihn gemeinsam. Das Farbenspiel des Weibchens mit seinem leuchtend weinroten Bauch erreicht zur Laichzeit seinen Hoehepunkt. Fuer eine erfolgreiche Aufzucht sollte das Becken ruhig stehen und feines Aufzuchtfutter bereitstehen. Die Geschlechter lassen sich am Weibchen gut erkennen, dessen runder, weinroter Bauch zur Laichzeit besonders intensiv leuchtet.
| Wissenschaftlicher Name: | Pelvicachromis pulcher |
| Deutscher Name: | Weinroter Prachtbarsch |
| Schwierigkeitsgrad: | fuer Anfaenger geeignet |
| Herkunft/Verbreitung: | Westafrika, Nigeria und Kamerun |
| Faerbung: | laenglicher Koerper in Grau, Gelb und Blau mit dunklem Laengsband, leuchtend weinroter Bauchfleck |
| Alterserwartung: | ca. 5 Jahre |
| Wasserparameter: | pH 6 bis 7,5, GH 5 bis 15, 24 bis 28 Grad |
| Beckengroesse: | ab 100 Liter fuer ein Paar |
| Futter: | Allesfresser, Frost-, Lebend- und gutes Trockenfutter |
| Zucht: | einfach, Hoehlenbrueter mit intensiver Brutpflege |
| Verhalten: | ruhig, nur zur Brutzeit reviierbildend |
| Gruppengroesse: | paarweise oder als Harem mit einem Maennchen und mehreren Weibchen |
| Weiterfuehrende Informationen: | faszinierende Brutpflege, Warmwasser-Buntbarsch fuer Gesellschaftsbecken |
- Artikel-Nr.: 41149
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