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Tipps zur Eingewöhnung von Fischen ins Aquarium

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Ihre Aquarienfische sind angekommen! Ihr Aquarium hat die Einlaufphase bereits hinter sich gebracht, und sicher freuen Sie sich nun, dass endlich Leben einzieht, doch halt - hier gilt es, vorher ein paar Dinge zu beachten! Die Eingewöhnung der neuen Aquarienbewohner in ihr neues Heim ist nicht schwierig, bedarf jedoch einiger Sorgfalt, damit für die Fische möglichst wenig Stress entsteht. Wasser ist nicht gleich Wasser! Die Wasserwerte, Belastungen, Keimdichte, Temperaturen und so weiter sind von Aquarium zu Aquarium verschieden, selbst bei Becken, die mit demselben Wasser aus der Leitung betrieben werden. Aus diesem Grund ist es wirklich wichtig, dass die Fische langsam an das neue Milieu gewöhnt werden.

Temperaturanpassung

Um Ihre neuen Fische einzugewöhnen, legen Sie die Fischtüten, in denen die Tiere transportiert werden, zur Temperaturanpassung ins Aquarium. Um den Stress für die Fische zu verringern, wird die Aquarienbeleuchtung dazu am besten ausgeschaltet. Den Transportbeutel können Sie dazu bereits öffnen, damit frische Luft hineingelangt und Sauerstoff ins Wasser diffundieren kann. Wenn man den Rand locker umkrempelt, bleibt der Beutel stabiler und schwimmt zuverlässig oben. Die Beutel lassen Sie so über mindestens eine Stunde einfach im Aquarium, damit sich die Temperatur im Beutel langsam an die Aquarientemperatur anpassen kann.

Achtung: Manche Fische springen, die offenen Transportbeutel sollten daher mit einem Tuch oder ähnlichem abgedeckt werden, wenn das Aquarium keine Abdeckung hat.

Langsame Wassergewöhnung

Nehmen Sie nach dieser Zeit einen kleinen sauberen Becher oder ähnliches, und füllen Sie ihn mit Wasser aus dem Aquarium, in das die neuen Bewohner einziehen sollen. Geben Sie alle paar Minuten davon einen kleinen Schluck in die Fischtüten.

Dies wiederholen Sie so lange, bis sich die Wassermenge in der Tüte wenigstens verdoppelt hat. Dafür dürfen ruhig zwischen 30 Minuten und 1 Stunde eingeplant werden. Je langsamer die Umgewöhnung durchgeführt wird, desto reibungsloser verläuft die Aktion. Sie können auch jederzeit etwas Wasser aus den Tüten nehmen und entsorgen, um wieder mehr Platz für Wasser aus dem zukünftigen Heim zu schaffen.

Fische umsetzen

Danach können Sie die Fische vorsichtig mit einem geeigneten Kescher in ihr neues Domizil umsetzen. Das Wasser aus den Transporttüten kann von der Reise belastet sein und sollte daher niemals ins Aquarium gegeben werden. Es schadet nicht, wenn das Licht über die nächsten 1-2 Stunden ausgeschaltet bleibt - so vermindert sich weiterer Stress für die Neuankömmlinge. 

Die ersten Tage im neuen Aquarium

In den nächsten Stunden und Tagen sollten die Tiere gut beobachtet werden, aber bitte ohne sie direkt zu stören. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie in den Transportbehältern und auch anfangs im Aquarium etwas blass wirken. Sie werden sich auch eher verstecken. Die Fische sollten jedoch keine Auffälligkeiten wie offensichtliches Unwohlsein oder ungewöhnliche Bewegungen wie hin und her schießen zeigen oder gar japsend unter der Wasseroberfläche hängen. 

Ungewöhnliches Verhalten

Ursachen für ungewöhnliches Verhalten gibt es sehr viele, und hier auf alle Möglichkeiten einzugehen, würde den Rahmen sprengen. Was Sie jedoch in solchen Fällen auf jeden Fall tun können: Kontrollieren Sie die Wasserwerte und die Temperatur und prüfen Sie, ob diese für Ihre Tiere geeignet sind. In frischen Aquarien ist hier insbesondere der Nitritwert interessant. 

Was tun bei Auffälligkeiten?

Bei Auffälligkeiten kann es nicht schaden, einen oder mehrere größere Wasserwechsel langsam durchzuführen und einen Wasseraufbereiter zu benutzen. Sorgen Sie bitte auch für eine gute Sauerstoffsättigung, indem Sie den Filterauslauf so einstellen, dass die Wasseroberfläche möglichst großflächig gut bewegt wird, oder schließen Sie eine Durchlüfterpumpe mit einem Ausströmerstein an. 

Was tun, wenn der Nitritwert im Aquarium erhöht ist?

Bei einem erhöhten Nitritwert hilft zusätzlich zum Wasserwechsel außerdem die Zugabe von einem Teelöffel oder 5 g Tafelsalz - bitte ohne Fluorid und ohne Jod - oder Siedesalz auf 10 Liter Aquarienwasser. Das Salz verhindert, dass die Fische das Nitrit über die Kiemen in den Körper aufnehmen können.

Wann wird zum ersten Mal gefüttert?

Gefüttert werden sollten die Tiere erst am Tag nach dem Einsetzen - und dabei lieber etwas weniger als zu viel. Fische bauen einen Großteil der Stresshormone über die Kiemen ab - ebenso wie manche Stoffe aus dem Futter . Eine zu frühe Fütterung würden ihren Stoffwechsel daher unnötig belasten.

Geduld ist die Tugend des Aquarianers

Wie in allen Bereichen gilt: Je langsamer, behutsamer und gründlicher Sie etwas durchführen und die höchste Tugend eines Aquarianers besitzen - nämlich Geduld -, desto reibungsloser verläuft alles, und die Eingewöhnung ist auch wesentlich angenehmer für die Lebewesen, die unter Ihrer Obhut leben.
Sollte es dennoch einmal einen Grund zur Beanstandung geben oder Sie sich in irgendeiner Art und Weise unsicher sein, so scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.

Diesen Artikel legen wir übrigens jeder Lieferung als Merkblatt bei.

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