Komurasaki Landeinsiedlerkrebs - Coenobita violascens
Komurasaki Landeinsiedlerkrebs - Coenobita violascens
Komurasaki Landeinsiedlerkrebs - Coenobita violascens
Komurasaki Landeinsiedlerkrebs - Coenobita violascens
     
  • wird mit zunehmendem Alter lila
  • orangerote Fühlerr
  • sehr soziales Gruppentier
  • bizarrer, liebenswerter Wirbelloser

Komurasaki Landeinsiedlerkrebs - Coenobita violascens

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Der Komurasaki Einsiedlerkrebs Coenobita violascens ist ein Landeinsiedlerkrebs . Er wird bis... mehr
Komurasaki Landeinsiedlerkrebs - Coenobita violascens
" Der wunderschöne Landeinsiedlerkrebs Coenobita violascens trägt ein Häuschen spazieren, mit dem er seinen empfindlichen Hinterkörper schützt. Seine Beine und Scheren haben eine tolle lilane bis hellblaue Färbung, und die orangeroten Fühler bilden dazu einen hübschen Kontrast. Als soziales Gruppentier hat der Landeinsiedlerkrebs eine faszinierende Art der Kommunikation entwickelt, und die Tiere interagieren miteinander. Nur in der Gruppe fühlen sie sich wirklich wohl. Komurasaki Landeinsiedlerkrebse sind nicht schwierig zu halten und sie lassen sich prima beobachten. Bei guter Haltung können sie ein für Wirbellose sehr hohes Alter erreichen. " - Garnelio
Beschreibung

Der Komurasaki Einsiedlerkrebs Coenobita violascens ist ein Landeinsiedlerkrebs. Er wird bis zu 7 oder 8 cm groß. Wie alle Landeinsiedlerkrebse hat er einen weichen Hinterleib, den er mit einem Schneckenhaus schützt. Wenn sich der Landeinsiedlerkrebs häutet und dadurch wächst, muss er sein Schneckenhaus gegen ein größeres Modell tauschen. Eine Auswahl verschieden geformter Gehäuse in unterschiedlichen Größen sollte daher immer im Landeinsiedlerterrarium vorhanden sein. Die Häuschen von Schnecken der Gattungen Turbo und Tonna werden gern genommen, aber auch andere Gehäuse sind möglich. Die Häuschen müssen unbeschädigt sein, um sicher zu stellen, dass die Kiemen der Krebse nicht zu trocken werden. Der Komurasaki Landeinsiedlerkrebs ist eines der wenigen Krebstiere, das tatsächlich Geräusche hervorbringt und sich damit verständigt: Er zirpt leise.

Wie sein wissenschaftlicher Name vermuten lässt (violascens = lila werdend), wechselt der Komurasaki Einsiedlerkrebs seine Farbe. Jungtiere sind weiß, hellorange bis orangerot oder auch bräunlich gefärbt. Sie werden mit zunehmendem Alter mehr und mehr lila bis hellblau. Die Fühler bleiben dabei oft orangerot bis rot. Coenobita violascens kommt im Indopazifik bis Ostafrika vor. Die Jungtiere leben oft in Mangrovensümpfen, die Alttiere findet man dagegen häufig in Strandnähe.

Komurasaki Landeinsiedlerkrebse sind getrenntgeschlechtlich, aber man kann Männchen und Weibchen trotzdem nicht gut unterscheiden, weil ihre Geschlechtsmerkmale verdeckt im Häuschen liegen. Findet man jedoch einen Landeinsiedler, der gerade ein neues Häuschen sucht (bitte ziehen Sie ihn niemals aus seinem Schneckenhaus heraus, dabei kann er sterben!), kann man nach dem Geschlecht schauen. Das Weibchen hat an der linken Seite seines Hinterleibs sichtbare Reste seiner Schwimmbeine, die beim Männchen ganz fehlen.

Komurasaki Landeinsiedlerkrebse werden bei guter Haltung bis zu zehn Jahre alt.

Der absolut friedliche Komurasaki Landeinsiedlerkrebs ist ein Gruppentier mit einem ausgeprägten Sozialverhalten. Er sollte also nicht alleine gehalten werden, sondern in einer Gruppe von mindestens drei bis fünf Tieren. Das Terrarium sollte ab 80 cm Kantenlänge haben. Man kann diesen Landeinsiedlerkrebs sehr gut mit anderen Landeinsiedlerkrebs-Arten vergesellschaften, und es spielt auch keine Rolle, ob die Tiere alle gleich groß sind oder nicht. Eine ausreichende Zahl leerer Schneckenhäuschen sollte vorhanden sein, um Konflikte zu vermeiden.

Einen Wasserteil brauchen Coenobita (Landeinsiedlerkrebse) nicht, in tiefem Wasser ertrinken sie sogar. Wasser benötigen sie trotzdem, weil ihre Kiemen feucht sein müssen, um funktionieren zu können. Im Landeinsiedler Terrarium sollte es daher jeweils eine Schale mit Süßwasser und eine Schale mit Salzwasser geben. Bitte an entsprechende Ausstieghilfen denken! In den Wasserschalen sollte auch der allerkleinste Komurasaki Landeinsiedlerkrebs nicht ganz von Wasser bedeckt sein. Landeinsiedlerkrebse graben gern, daher sollte im Terrarium eine dauerhaft feuchte Torf-Sand-Mischung eingebracht werden, Kokoshumus ist eine gute Alternative. Zur Häutung graben sich Komurasaki Einsiedler total ein, der Bodengrund sollte aus diesem Grund mindestens 8-10 cm hoch sein.

Im Terrarium muss die Luftfeuchtigkeit für Komurasaki Landeinsiedlerkrebse 70 bis 85% betragen. Diese dauerhaft hohe Feuchtigkeit kann man mit einem Vernebler erreichen oder täglich ein bis zwei Mal sprühen (morgens und abends). Landeinsiedlerkrebse brauchen eine Temperatur zwischen 18 und 26 Grad. Ein Bodenheizkabel ist nicht unbedingt nötig, eine Wärmelampe reicht im Normalfall gut aus und schafft vor allem auch unterschiedliche Temperaturzonen.

Der Komurasaki Landeinsiedlerkrebs frisst Pflanzen, aber auch seine Grabetätigkeit und auch seine Fortbewegungsart sind einer Bepflanzung nicht zuträglich. Möchte man das Terrarium dennoch begrünen, muss man öfter nachpflanzen. Ungiftge Pflanzen sind ein absolutes Muss. Pflanzen aus dem Blumenladen oder der Zoohandlung müssen zwei Monate vorkultiviert werden. Bitte vor dem Einpflanzen außerhalb des Terrariums vorkultivien und dann die Erde abspülen, bevor die Pflanzen ins Terrarium gesetzt werden. Nur so kann man sicherstellen, dass möglicherweise vorhandene Pestizide nicht ins Terrarium gelangen.

Komurasaki Landeinsiedlerkrebse sehen mit ihrem Häuschen recht schwerfälligen und plump aus, dennoch sind sie erstaunlich geschickte Kletterer. Korkröhren, Wurzeln und dicke Äste strukturieren das Terrarium und bieten den Tieren Beschäftigung.

Komurasaki Landeinsiedlerkrebse fressen unter anderem gerne pflanzliche Kost. Rotes, orangefarbenes und gelbes Gemüse und Obst enthält Astaxanthin, einen Farbstoff, den Landeinsiedlerkrebse nicht nur für ein funktionierendes Immunsystem benötigen, sondern auch für ihre Färbung. Bitte achten Sie darauf, nur ungespritztes Gemüse und Obst zu verwenden! Komurasaki Landeinsiedlerkrebse mögen aber auch gerne proteinreiches Futter wie gefriertrocknete Insekten, Frostfutter, rohen, nicht gewürztes Fischfleisch, Proteinfutter … Alles, was nicht aufgefressen wird, bitte aus dem Terrarium entfernden, damit es nicht gammelt. Als Dauerfutter eignet sich braunes Herbstlaub ausgezeichnet. Komurasaki Landeinsiedlerkrebse brauchen außerdem eine Quelle für Kalzium, was sich mit Sepiaschalen oder zerdrückten Eierschalen im Terrarium sehr gut realisieren lässt.

Als Aufräumtrupp im Landeinsiedlerterrarium sind Weiße Asseln und/oder Springschwänze gut geeignet.

Es ist möglich, Landeinsiedlerkrebse in Gefangenschaft nachzuziehen, und dies ist im Hobby bereits gelungen. Weibliche Komurasaki Landeinsiedlerkrebse heften ihre Eier im Schneckengehäuse an ihren Hinterleib: sie tragen eine große Zahl winziger Eier, aus denen Larven schlüpfen, die oft in der Schale mit Meerwasser entlassen werden. Sie brauchen Meerwasser zum Großwerden und müssen dafür in ein eigenes Aquarium verbracht werden. Die Larven des Landeinsiedlerkrebses zieht man mit der selben Methode wie bei der Amanogarnele groß.

Steckbrief
Wissenschaftlicher Name: Coenobita violascens Heller, 1862
Deutscher Name: Komurasaki Landeinsiedlerkrebs
Schwierigkeitsgrad: für informierte Anfänger
Herkunft/Verbreitung: Indopazifik, Ostafrika
Färbung: Carapax und Scheren bei Jungtieren hell, orange bis bräunlich, mit zunehmendem Alter hellblau bis lila werdend
Alterserwartung: bis 10 Jahre
Größe des Terrariums: ab 80 cm für eine Gruppe von drei bis fünf Tieren, , zwei Wasserteile (Süßwasser/Meerwasser) in flachen Schalen
Futter: braunes Herbstlaub, Frostfutter, gefriergetrocknete Insekten und Krebstiere, Fischfleisch, Gemüse, Grünfutter, Obst
Vermehrung: Landeinsiedler wurden im Hobby bereits nachgezogen, kompliziert. Die Weibchen entlassen Larven, die separat in einem Meerwasserbecken aufgezogen werden müssen.
Verhalten: sehr friedlich, sehr soziales Gruppentier
Vergesellschaftung: mit anderen Landeinsiedlerkrebsen
Weiterführende Informationen:
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24.01.2015

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