Garnelen züchten: Aufzucht von Junggarnelen

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Garnelen züchten: Die Aufzucht von Junggarnelen

Die weibliche Garnele trägt — abhängig von der Umgebungstemperatur — im Durchschnitt zwischen drei und vier Wochen ihre Eier unter ihrem Pleon, dem Hinterleib. Dort werden sie mit einem dünnen, recht klebrigen Faden, dem sogenannten Filament, an die Schwimmbeine geheftet und sorgfältig gehütet. Das Weibchen fächelt den Eiern mit den Schwimmbeinen frisches, sauerstoffreiches Wasser zu und putzt, sortiert und ordnet sie mit den Schreitbeinen. Sollte einmal ein Ei nicht befruchtet sein oder verpilzen, so wird es sorgfältig und rasch entfernt, sodass die gesunden, befruchteten Eier keinen Schaden nehmen.

Larven und Babygarnelen

Aber so akribisch die Garnelenmutter ihre Eier auch pflegt, solange sie sie unter dem Pleon trägt — sind die Larven beziehungsweise die Junggarnelen einmal geschlüpft, sind sie komplett auf sich allein gestellt. Dann kümmern sich die adulten Tiere nicht weiter um den Nachwuchs, sie stellen ihm aber auch nicht nach und fressen ihn nicht aktiv. Bei Arten, die dem spezialisierten Fortpflanzungstyp angehören, der sich im Süßwasser vermehrt, spricht man von Junggarnelen, bei Arten, die für die Entwicklung des Nachwuchses Brackwasser brauchen (wie zum Beispiel alle Fächergarnelen oder auch die Amanogarnele), spricht man von Larven. Wir gehen in diesem Artikel gezielt auf die Aufzucht von Junggarnelen im Süßwasser ein. Larven mit marinen Entwicklungsstadien sind nochmal eine ganz andere Baustelle …

 

Das Verhalten der Babygarnelen

Frisch geschlüpfte Babygarnelen sind noch recht sesshaft. Ganz besonders kleine Bienen-, Tiger- und Shadow-Garnelen (auch als Taiwan Bees bekannt) bewegen sich in den allerersten Tagen so gut wie gar nicht von der Stelle weg, an der sie die schützenden Schwimmbeine des Muttertiers verließen. Dieses Verhalten birgt für die Tiere einige Risiken. Sind gerade an dieser Stelle krank machende Keime im Biofilm, haben die kleinen Bienen, Tiger oder Taiwaner schlechte Karten ( Blogbeitrag "Immunsystem und Krankheitsprophylaxe ) , und auch bei Futtermangel können sie schlicht und ergreifend verhungern. Selbst ausreichend Futter ist keine Garantie für eine erfolgreiche Aufzucht — es muss auch richtig zusammengesetzt sein, damit die kleinen Garnelen alle Nährstoffe bekommen, die sie ganz besonders in ihren ersten Lebenstagen brauchen.

Wachstum und Entwicklung

Gerade am Anfang wachsen die kleinen Gesellen rasant und müssen sich daher täglich häuten (manchmal sogar zwei- bis drei Mal am Tag), weil ihr Außenskelett nicht mitwächst. Aus diesem Grund müssen sie ihre alte, steife Haut abstreifen, damit sie sich durch ihren wachsenden Körper nicht selbst erdrücken. Man kann sich vorstellen, dass für diesen Vorgang sehr komplizierte biochemische Mechanismen reibungslos ineinander greifen müssen, damit die anstrengende Häutung für die kleinen Tiere gefahrlos möglich ist.

Optimale Aufzuchtbedingungen

Durch ein qualitativ hochwertiges und sorgfältig zusammengestelltes Aufzuchtfutter wie das Babyfeed von Natureholic kann man sicherstellen, dass die kleinen Garnelen mit allem versorgt werden, was sie brauchen. Es enthält ernährungsphysiologisch wertvolles Chitin aus Insekten, das den Babygarnelen den Grundstoff für ihre neu zu bildende Haut liefert, und das Häutungs- und Wachstumshormon Ecdyson. Bierhefe und Biertreber stärken das Immunsystem, und Grünkohl und Spirulina, Moringa und Acai versorgen die Jungtiere mit natürlichen Vitaminen, Mineralstoffen und den so wichtigen sekundären Pflanzenstoffen. Baby Feed von Natureholic wird mit einer speziellen Spurenelement- und Vitamin-Mischung mit bioverfügbaren organischen Mineralverbindungen hergestellt, die den Babygarnelen direkt als Baustoffe zur Verfügung stehen und nicht erst mühsam vom Körper umgewandelt werden müssen.



Babyfeed ist mikrovermahlen. Die feine Körnung garantiert, dass das Futter sich im ganzen Aquarium verteilt und so den Babygarnelen auch wirklich zur Verfügung steht, weil sie noch nicht aktiv ans Futter gehen. Mit einer speziellen Futterpipette das kostenlos beiliegt lässt sich sich auch ganz gezielt an die Stelle bringen, wo die kleinen Tierchen sitzen.

Wir empfehlen, nach der Fütterung für ca. 15 bis 30 Minuten den Filter abzustellen (wieder anschalten nicht vergessen!), damit sich das Baby Feed absetzen kann und nicht gleich wieder weggefiltert wird.

 

 

 

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