Das Nanofisch-Lexikon

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Mindestgröße von Aquarien

Grundsätzlich gibt es vom Gesetz in Deutschland für die Zierfischhaltung keine vorgeschriebene Mindestgröße, jedoch gelten hier die Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Mindestanforderungen an die Haltung von Zierfischen im Süßwasser von 1998, als Richtlinien. Hier wird für die dauerhafte Haltung eine Aquariengröße ab 54 Litern beziehungsweise 60 cm Länge empfohlen, für besonders kleine Fische machen die Mindestanforderungen eine Ausnahme. Dies bedeutet nun allerdings nicht, dass man jeden Winzfisch in ein Nanobecken stopfen kann - das Verhalten der Kleinen ist ausschlaggebend! Und die meisten sogenannten Nanofische sind durchaus schwimmfreudig und geben auf der langen Seite des Aquariums gern auch mal richtig Gas. Sie in einen Nanocube zu pferchen, käme ihrem Naturell nicht wirklich entgegen. Man sollte sich deshalb ganz genau die einzelnen Arten anschauen, damit man ihren Bedürfnissen gerecht wird.
In Österreich dagegen ist die dauerhafte Haltung von Fischen in Aquarien unter 54 Litern sogar gesetzlich verboten - hier stellt sich diese Frage deshalb gar nicht.

Nanoaquarien (shop)

In der Süßwasseraquaristik gelten alle Becken von 5 bis ca. 54 Liter als Nanoaquarien. Dass sich eine Fischhaltung in 5 Litern von selbst verbietet, sollte jedem Tierfreund allerdings klar sein. Die Fischhaltung beginnt (dort, wo sie erlaubt ist) bei besonders kleinen und wenig schwimmfreudigen Arten in der Regel ungefähr in Aquarien ab 25 Litern. Bitte beachten Sie, dass Fische einen aktiveren Stoffwechsel als beispielsweise Garnelen haben und dass das geringe Wasservolumen ein Nanoaquarium anfällig für Fehler macht. Hier müssen Sie sich also mit Wasserwechseln und auch mit der Fütterung gut im Griff haben, damit die Tiere immer ein tiergerechtes, sauberes Wasser zur Verfügung haben.

Welche Aquarienform?

Grundsätzlich gilt: in rechteckig zugeschnittenen Becken haben die Fische trotz des gleichen Volumens deutlich mehr Schwimmraum als in würfelförmigen Cube-Aquarien. Ein relativ schmales, dafür aber langes Aquarium mit 25-30 Litern Inhalt kann daher selbst für etwas schwimmfreudigere Arten schon gut geeignet sind, die in einem würfelförmigen Becken eher ein tristes Leben führen müssten.

Alternative zu Fischen

Wer nun am liebsten gar keine Fische in Nanoaquarien halten möchte (oder darf), hat immer die Alternative, auf Garnelen auszuweichen. Auch manche Aquarienschnecken können schon in kleinere Becken, und auch ein paar klein bleibende Zwergkrebse, entweder als Einzeltier oder - bei guter Strukturierung - auch paarweise.

Nanofische bis 5 cm Körperlänge

In der Folge möchten wir Ihnen einige Fische vorstellen, die aufgrund ihrer geringen Körpergröße in die Kategorie "Nanofische" fallen. Nicht alle von ihnen passen jedoch in kleine Aquarien von 60 cm Kantenlänge - sollten die Fische mehr Platz brauchen, haben wir dies vermerkt. Natürlich gibt es noch viel, viel mehr klein bleibende Fischarten, wir beschränken uns hier auf die bekanntesten und beliebtesten Aquarienfische.

Kampffisch (Betta splendens)

Ein echter Nanofisch, also ein Fisch, der sich für die Haltung im Nanoaquarium von 20-50 Litern Inhalt uneingeschränkt empfiehlt, ist trotz seiner Größe der Kampffisch Betta splendens. Besonders die langflossigen Zuchtformen sind keine guten und schon gar keine lebhaften Schwimmer. Kampffische sind innerartlich sehr aggressiv und sollten daher am besten in Einzelhaltung gehalten werden. Stress wirkt bei Bettas lebensverkürzend. Einen einzelnen Betta splendens kann man perfekt in einem kleinen, sehr gut bepflanzten Aquarium wie zum Beispiel einem Dennerle Cube von 30 l Fassungsvermögen halten. Kampffische sind Labyrinthfische und brauchen stets freien Zugang zur Wasseroberfläche, auch wenn sie eine Abschattung durch Schwimmpflanzen sehr gerne mögen. Da sie springen, sollte das Aquarium gut abgedeckt sein. Kampffische kommen aus Thailand und Kambodscha in Südostasien. Sie können etwa 3 Jahre alt werden. Betta splendens sind Jäger. Die Vergesellschaftung mit Garnelen kann gut gehen, es kommt jedoch stark auf den Charakter des Fisches an - manche Kampffische jagen intensiv und in solchen Aquarien überlebt dann auf Dauer keine Garnele. Kampffische sind Fleischfresser und sollten nicht mit normalem Flockenfutter gefüttert werden. Spezielles Futter für fleischfressende Kampffische, Lebendfutter oder Frostfutter sind hier definitiv die bessere Wahl. Betta splendens bevorzugen eine schwache Strömung, weiches bis hartes Wasser und sie brauchen eine Temperatur von 22-26 °C.

Kärpflinge

Einige Kärpflinge sind ebenfalls keine Langstreckenschwimmer, sondern recht standorttreu und damit ebenfalls für die Haltung in kleineren Aquarien geeignet. Sie kommen üblicherweise aus verkrauteten Gewässern. Viele Kärpflinge sind Gruppenfische und möchten daher auch im Aquarium mindestens die Gesellschaft von 10 Artgenossen. Die meisten Kärpflinge sind Allesfresser und freuen sich neben feinem Flockenfutter auch über kleine Lebendfuttertiere oder Frostfutter, das sie mit ihrem kleinen Mäulchen bewältigen können. Auch lebend gebärende Zahnkarpfen gehören zu den Kärpflingen - bei ihnen ist die Nachzucht im Aquarium dann besonders einfach. In der Folge stellen wir Arten vor, die aufgrund ihrer Standorttreue gut in kleinere Aquarien passen.

Heterandria formosa - Zwergkärpfling

Aus dem Süden der USA. 2-3,5 cm groß, passt sehr gut in kleinere gut bepflanzte Aquarien ab 25 l. Standorttreu. Lebendgebärend, Nachzucht einfach. Kann eventuell sehr kleine Garnelenbabys fressen. Wasserwerte: GH 10-20, KH 5-15, pH 7-8, Temperatur 13-22 °C.

Neoheterandria elegans - Teddykärpfling

Aus Kolumbien / Südamerika. Nur 2,5 cm groß, ruhiger, standorttreuer Fisch, gut für kleine bepflanzte Aquarien ab 25-30 l. Lebendgebärend, Nachzucht einfach. Am besten im Artbecken oder mit Garnelen wie Neocaridina. Wasserwerte: GH 5-15, KH 3-12, pH 6,5-7,5, Temperatur 23-27 °C.

Poecilia wingei - Endlers Guppy (Shop)

Aus Südamerika. Die männlichen Endler werden nur ca. 2,5 cm lang, die Weibchen etwa 4 cm. Vermehrt sich ausgesprochen gut, lebend gebärend. Geht an Junggarnelen, deshalb nur zu sich gut vermehrenden Arten wie Neocaridina davidi und Verwandtschaft. Durchsetzungsfähiger kleiner Fisch, der sich gut vergesellschaften lässt. Wasserwerte: GH 10 bis 25, KH 5-20, pH 7 bis 8,5, Temperatur 22 bis 28 °C.

Bärblinge

Auch die Bärblinge gehören in die weitläufige Verwandtschaft der Karpfenfische. Viele Bärblinge bleiben sehr klein, sie werden daher oft als Nanofische verkauft. Klassischerweise handelt es sich um Gruppenfische, die sich vor allem in Stresssituationen zu einem Schwarm zusammenfinden. Man sollte sie grundsätzlich in einer Gruppe ab ca. 10 Fische halten. Besonders schön sehen diese tollen kleinen, meist recht lebhaften Aquarienfische in einem größeren Schwarm in einem entsprechend großen Aquarium aus. Unter 50-60 cm Kantenlänge sollte man hier nicht gehen. Die meisten Bärblinge sind Allesfresser mit einem leichten Schwerpunkt auf tierischer Kost, sie sind neben herkömmlichem Flockenfutter oder Granulatfuter entsprechender Größe extrem dankbar für Lebendfutter und auch für kleines Frostfutter. Bei sehr kleinen Arten muss natürlich auch das Futter entsprechend fein sein.
Bärblinge sind - mit wenigen Ausnahmen - nicht ganz so einfach nachzuziehen, weil die meisten Arten für die Vermehrung sehr weiches, sauberes und relativ saures Wasser mit einem hohem Huminstoffgehalt benötigen und weil die erwachsenen Fische Laich - auch den eigenen - ziemlich lecker finden. Für die Nachzucht dieser Nanofische benötigt man deshalb ein gesondertes Aufzuchtbecken.

Boraras brigittae - Moskitorasbora (Shop)

Von der Insel Borneo in Südostasien. Intensiv rot gefärbter Minifisch mit nur 2-3 cm Körperlänge, passt gut in kleine und dennoch lange Aquarien. Wuselig und gesellig. Aus Weichwasserbiotopen, daher optimal als Gesellschaft für Zwerggarnelen wie Bienengarnelen und Co., die ebenfalls Weichwasser brauchen. Garnelenbabys passen nicht ins winzige Mäulchen. Vergesellschaftung mit anderen Minifischen möglich, Nachzucht schwierig. Wasserwerte: GH 3 bis 10, KH 0 bis 6, pH 6 bis 7, Temperatur 24 bis 28 °C.

Boraras maculatus - Zwergbärbling (Shop)

Kommt von der Insel Sumatra in Südostasien. Wird nur ca. 2-3 cm groß und eignet sich damit gut für kleine Becken, zeigt sein spielfreudiges Verhalten aber gerne auf längeren Strecken und sollte daher nicht in Aquarien unter 60 cm Kantenlänge gehalten werden. Braucht weiches Wasser, passt gut zu Bienengarnelen und anderen Weichwassergarnelen. Aufgrund seiner geringen Größe ungefährlich für Garnelenbabys. Vergesellschaftung mit anderen sehr kleinen Fischen möglich. Nachzucht schwierig. Wasserwerte: GH 3 bis 10, KH 0 bis 6, pH 6 bis 7, Temperatur 24 bis 28 °C.

Boraras merah - Goldfleck-Zwergbärbling (Shop)

Von der südostasiatischen Insel Borneo. Wird ebenfalls nur 2-3 cm groß und passt sehr gut in kleinere Aquarien. Ebenfalls in Weichwasser zu halten, bestens geeignet für die Vergesellschaftung mit Garnelen aus Weichwasserhabitaten und mit anderen Fischen vergleichbarer Größe, frisst keine Garnelenbabys. Nachzucht schwierig. Wasserwerte: GH 3 bis 10, KH 0 bis 6, pH 6 bis 7, Temperatur 24 bis 28 °C.

Boraras naevus - Erdbeer Zwergbärbling (Shop)

Aus Weichwasserhabitaten in Thailand / Südostasien. Lebhaft und schwimmfreudig, daher nur in Aquarien ab 60 cm. Mit 1,5-2,5 cm wirklich sehr klein, daher optimal mit Weichwassergarnelen wie Bienengarnelen oder Taiwangarnelen oder mit anderen sehr kleinen Fischen. Nachzucht schwierig. Wasserwerte: GH 3 bis 10, KH 0 bis 5, pH 5 bis 7,5, Temperatur 22 bis 26 °C

Boraras urophthalmoides - Schwanzstreifenrasbora (shop)

Aus Südostasien. Wird nur ca. 2,5 cm groß und braucht Weichwasser, passt daher sehr gut zu Bienengarnelen und anderen Weichwassergarnelen. Frisst keinen Garnelennachwuchs. Gut mit anderen klein bleibenden Fischen zu vergesellschaften. Nachzucht schwierig. Wasserwerte: GH 3 bis 10, KH 0 bis 5, pH 5 bis 7,5, Temperatur 22 bis 26 °C.

Danio erythromicron - Quergestreifter Zwergbärbling (shop)

Aus Burma. Wird bis 3 cm lang, braucht eher härteres Wasser und lässt sich im Aquarium (wenn auch in kleinen Stückzahlen) nachziehen. Gut mit sich ordentlich vermehrenden Garnelen wie Neocaridina, frisst eventuell Garnelennachwuchs. Allesfresser, freut sich über kleines Lebendfutter bis ca. zur Größe einer Schwarzen Mückenlarve. Gruppenfisch. Wasserwerte: GH 5 bis 20, KH 3 bis 18, pH 7 bis 8, Temperatur 18 bis 25 °C

Danio margaritatus - Perlhuhnbärbling (shop)

Aus Burma. Von Größe, Vermehrung und den Ansprüchen her vergleichbar mit dem Quergestreiften Zwergbärbling, hin und wieder etwas scheuer. Wasserwerte: GH 5 bis 20, KH 3 bis 18, pH 7 bis 8, Temperatur 18 bis 25 °C

Trigonostigma espei - Espes Keilfleckbärbling (shop)

Aus Thailand und Kambodscha (Südostasien). Wird maximal 3 cm groß und braucht einen Schwarm. Nachzucht aufwändig. Gut zu Garnelen aus Weichwasserbiotopen oder mit anderen kleinen Fischen. Allesfresser, frisst gerne kleines Lebendfutter oder Frostfutter. Für Aquarien ab 60 cm. Wasserwerte: GH 3 bis 15, KH 0 bis 10, pH 6 bis 7,5, Temperatur 22 bis 28 °C.

Aufwuchs fressende Welse

Bei den Aufwuchs raspelnden, Algen fressenden Welsen gibt es nicht viele klein bleibende Arten, die in Aquarien bis 54 Liter passen. Oft gibt es in kleinen Becken nicht genügend Algenbeläge, man sollte hier gut auf die Tiere achten und gegebenenfalls zufüttern. Manche Aufwuchs fressenden Welse nehmen gern ab und zu etwas Frostfutter an, obwohl sie eigentlich zu den Pflanzenfressern gezählt werden. Ganz wichtig sind bei diesen Welsen Holzwurzeln zum Abraspeln; sie brauchen die Ballaststoffe für eine gut funktionierende Verdauung.

Otocinclus sp. - Ohrgitterharnischwels (shop)

Aus Südamerika. 2-3 cm groß werdender Gruppenfisch, mit mindestens 5-10 Artgenossen. Passt gut zu Garnelen und zu friedlichen kleinen Aquarienfischen. Zucht im Aquarium nahezu nicht möglich. Aufwuchsfresser, gegebenenfalls muss mit Welstabs oder mit überbrühtem Gemüse zugefüttert werden. Wasserwerte: GH 2 bis 18, KH 3 bis 16, pH 6 bis 8, Temperatur 20 bis 28 °C.

Carnivore Welse

Panzerwelse fressen so gut wie keinen Aufwuchs, hier handelt es sich um überwiegende Fleischfresser. Dies sollte bei der Ernährung berücksichtigt werden! Dennoch sind gerade die kleinen Panzerwelsarten für Garnelen nicht gefährlich, sie fressen eher Würmer und Insektenlarven. Panzerwelse sind Darmatmer und brauchen freien Zugang zur Wasseroberfläche. Die Nachzucht dieser Eierleger im Aquarium ist möglich und gilt als verhältnismäßig einfach.

Corydoras hastatus - Sichelfleck-Panzerwels

Aus dem Amazonasgebiet in Südamerika. Wird bis ca. 3,5 cm groß und mag größere Gruppen. Kein reiner Bodenbewohner. Passt gut in ein Garnelenaquarium und auch zu anderen kleinen Fischen. Zucht im Aquarium relativ einfach möglich. Wasserwerte: GH 3 bis 15, KH 0 bis 12, pH 6 bis 7,5, Temperatur 23 bis 26 °C.

Corydoras pygmaeus - Zwergpanzerwels (shop)

Aus dem Amazonasgebiet (Südamerika). Vom Verhalten und von der Haltung ähnlich wie Corydoras hastatus, bleibt aber mit ca. 3 cm etwas kleiner.

 

Corydoras panda - Panda-Panzerwels

Aus Südamerika. Bis 5 cm langer friedlicher Schwarmfisch, jagt Garnelen nicht aktiv und lässt sich gut mit ihnen vergesellschaften, ebenso mit anderen friedlichen Fischen, ideal fürs Gesellschaftsaquarium. Eher bodenorientiert. Einfach nachzuziehen. Wasserwerte: GH 2 bis 20, KH 2 bis 10, pH 6 bis 7,8, Temperatur 22 bis 26 °C.

Salmler

Salmler kommen typischerweise meist aus Südamerika. Die lebhaften Gruppenfische (eine Schwarmstärke von mindestens 10 Exemplaren wird empfohlen) sind in etwas längeren Aquarien gut aufgehoben. Viele Salmler mögen es nicht sehr hell und sind für Schwimmpflanzen sowie für eine dichte Randbepflanzung und dennoch etwas Schwimmraum dankbar. Die Nachzucht im Aquarium ist schwierig - die erwachsenen Fische sind Laichräuber und vergreifen sich auch am Nachwuchs, zudem brauchen viele Salmler für die Zucht sehr weiches und leicht saures Wasser sowie ein recht dunkles Aquarium. Salmler sind Allesfresser, die neben Frost- und Lebendfutter auch gerne mal an Algen oder Gemüse knabbern. Flockenfutter für omnivore Zierfische ist hier eine gute Ergänzung der Nahrung. Zur Vergesellschaftung mit Garnelen eignen sich Salmler nur eingeschränkt, sie fressen Garnelen, die klein genug sind, um in ihr Maul zu passen. Hier sollte man sich sehr gut vermehrenden Arten der Gattung Neocaridina oder Sulawesi-Inlandsgarnelen oder groß werdenden Garnelen wie Amanogarnelen den Vorzug geben. Die schnellen Salmler können auch mit friedlichen Zwergkrebsen zusammenleben. Die meisten Salmler sind optimale Fische für ein klassisches Gesellschaftsaquarium.

Hemigrammus bleheri - Rotkopfsalmler (Shop)

Aus Südamerika. Mit bis zu 5 cm Körperlänge gerade noch ein Nanofisch, jedoch aufgrund seiner Schwimmfreude und Lebhaftigkeit erst ab 80 cm Kantenlänge empfohlen. Nachzucht schwierig, Wasserwerte: GH 2 bis 8, KH 0 bis 7, pH 6 bis 7, Temperatur 25 bis 28 °C.

Hemigrammus erythrozonus - Glühlichtsalmler (shop)

Aus Südamerika. Lange Tradition in der Aquaristik. 3,5-4,5 cm großer Allesfresser. Gut für Aquarien ab 60 cm Kantenlänge. Nachzucht aufwändig. Wasserwerte: GH 2 bis 10, KH 0 bis 10, pH 5 bis 7, Temperatur 23 bis 28 °C.

 

Hyphessobrycon eques - Blutsalmler, Serpasalmler (shop)

Aus Südamerika. Recht robuster und durchsetzungskräftiger Schwarmfisch, passt gut ins Gesellschaftsbecken. Eventuell Flossenbeißer bei falscher Fütterung. Zu enge Haltung führt zu Kämpfen im Schwarm, das Aquarium braucht mindestens 120 cm Kantenlänge. Nachzucht relativ einfach. Wasserwerte: GH 8 bis 15, KH 0 bis 7, pH 5,5 bis 7,5, Temperatur 23 bis 28 °C

 

Hyphessobrycon flammeus - Roter von Rio (shop)

Aus Brasilien / Südamerika. Gruppenfisch, wird 3-4 cm lang, sehr hochrückig, wirkt größer. Gut fürs klassische Gesellschaftsaquarium geeignet, Nachzucht deutlich einfacher als bei anderen Salmlern. Wasserwerte: GH 5 bis 15, KH 3 bis 5, pH 6,8 bis 7,5, Temperatur 22 bis 24 °C

Hyphessobrycon herbertaxelrodi - Schwarzer Neon (shop)

Aus Südamerika. Bis 5 cm lang, mag weiches Wasser. Andere Gattung als der Rote Neon oder der Neonsalmler, also nicht näher verwandt. Wasserwerte: GH 5 bis 15, KH 0 bis10, pH 6 bis 7,5, Temperatur 24 bis 28 °C

Hyphessobrycon pulchripinnis - Zitronensalmler, Schönflossensalmler (shop)

Aus Südamerika. Quirliger, lebhafter 4-5 cm lang werdender Schwarmfisch aus Weichwasserhabitaten. Nachzucht schwierig. Wasserwerte: GH 3 bis 8, KH 0 bis 3, pH 5,5 bis 6,8, Temperatur 24 bis 27 °C.

Inpaichthys kerri "Super Blue" - Blauer Königssalmler (shop)

Aus Südamerika. 3-5 cm lang, Schwarmfisch. Wegen seiner Schwimmfreudigkeit erst ab 80 cm Kantenlänge. Schwierige Nachzucht. Super zu anderen friedlichen und eher zurückhaltenden Aquarienfischen. Für Weichwasser. Wasserwerte: GH 3 bis 15, KH 0 bis 12, pH 5,5 bis 7, Temperatur 24 bis 27 °C.

Nannostomus marginatus - Zwergziersalmler (shop)

Aus Südamerika. Eher ruhiger kleiner Weichwasserfisch mit 3,5-4 cm Körpergröße. Schwarmfisch. Ab 54 Litern möglich, auch in Fischgesellschaft. Zucht relativ schwierig. Wasserwerte: GH 3 bis 15, KH 0 bis 10, pH 5 bis 7,5, Temperatur 22 bis 30 °C

Nematobrycon palmeri - Kaisersalmler (shop)

Aus Kolumbien / Südamerika. Wunderschöne Farben und Formen, 4-5 cm Körpergröße. Friedlicher ruhiger Schwarmfisch, optimal fürs Gesellschaftsaquarium ab 54 Litern. Gut nachzüchtbar. Wasserwerte: GH 2 bis 10, KH 0 bis 10, pH 5 bis 7, Temperatur 23 bis 27 °C.

 

Paracheirodon simulans - Blauer Neon (shop)

Aus den südamerikanischen Tropen, Weichwasserfisch. 3-3,5 cm langer Gruppenfisch, Schwarm ab 10 Tieren. Ab 60 cm Kantenlänge. Die Nachzucht gilt als sehr kompliziert. Wasserwerte: GH 3 bis 10, KH 0 bis 5, pH 5 bis 7,5, Temperatur 22 bis 30 °C.

Paracheirodon axelrodi - Roter Neon (shop)

Klassiker aus Südamerika und mit 3-5 cm gerade so noch ein Nanofisch. Braucht einen Schwarm Artgenossen, ab 10 Exemplaren. Sehr schwimmfreudig, daher nur ab 60, besser ab 80 cm Aquarienlänge. Die Nachzucht ist machbar, aber kompliziert. Wasserwerte (Haltung): GH 3 bis 10, KH 0 bis 5, pH 5 bis 7,5, Temperatur 22 bis 30 °C


Grundeln

Die wenigsten Grundeln bleiben so klein, dass man sie in kleinen Aquarien halten kann. Grundeln sind relativ territorial, möchten jedoch die Anwesenheit von Artgenossen und sollten nicht alleine gehalten werden. Sie sind Fleischfresser und dürfen nicht mit herkömmlichem Flockenfutter gefüttert werden. Frostfutter und Lebendfutter sind hier definitiv die beste Wahl. Aufgrund der breiten Mäuler sind auch vor kleineren Grundelarten Garnelen bis zu einer erstaunlichen Größe nicht sicher, sie sollten daher nur mit größeren Garnelen oder mit sich gut vermehrenden Arten wie Neocaridina gehalten werden. Grundeln betreiben Brutpflege, dennoch sind nicht alle Arten einfach nachzuziehen. Mit Krebsen sollten Grundeln nicht zusammen gehalten werden, da sie denselben Aquarienbereich besetzen und den harten Krebsscheren mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert wären.

Brachygobius xanthozona - Goldringelgrundel (shop)

Aus China. Wird 3-5 cm groß und mag gerne hartes Wasser. Reiner Fleischfresser. Ab 60 cm Kantenlänge. Für eher hartes Wasser. Vergesellschaftung mit anderen Fischen in den oberen Wasserschichten kann funktionieren, mit Garnelen eingeschränkt kompatibel. Wasserwerte: GH 8-30, KH 3 bis 25, pH 7-8,5, Temperatur 26 bis 30 °C

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